<tdHEK vs BIG direkt gesund – Krankenkassen Vergleich: Leistungen, Beiträge & Service im Detail
Wie schneidet die HEK im Vergleich zur BIG direkt gesund bei Kundenzufriedenheit und Finanzstärke ab?
Die HEK (Hanseatische Krankenkasse) und die BIG direkt gesund liegen in der Kundenzufriedenheit dicht beieinander, trennen sich aber deutlich in der Finanzkraft: Die HEK weist eine deutlich höhere Deckungsrquote (rund 1,3 Monatsprämien) und eine stabilere Rücklage auf, während BIG direkt gesund zuletzt nur knapp über der gesetzlichen Mindestreserve lag. Beide Kassen bieten den gesetzlichen Basissatz von 14,6 % plus individuellem Zusatzbeitrag (HEK 2024: 1,2 %, BIG 1,1 %).
Die HEK punktet mit kostenlosen Zusatzleistungen wie professioneller Zahnreinigung, Osteopathie und einem Bonusprogramm, das sich direkt auf den Beitrag auswirkt. BIG direkt gesund setzt auf niedrigere Beiträge und digitale Services wie die App-Ärztin „Vivian“, verlangt aber für viele Zusatzleistungen Selbstbeteiligung. Wer Wert auf starke Finanzen und umfassende Leistungen ohne Aufpreis legt, ist bei der HEK besser aufgehoben; wer primär auf den Preis schaut und digitale Beratung schätzt, kann mit BIG direkt gesund sparen.
Welche Kosten fallen bei der HEK und bei BIG direkt gesund wirklich an?
Beide Kassen erheben den gesetzlichen Beitrag aus 14,6 % des Bruttogehalts plus individuellem Zusatzbeitrag. Bei der HEK beträgt dieser 1,2 %, bei BIG direkt gesund 1,1 %. Für einen Monatsbruttolohn von 3.500 € bedeutet das 8,75 € weniger pro Monat bei BIG – im Jahr also 105 €. Doch Achtung: Die Leistungen sind nicht deckungsgleich. Die HEK übernimmt bereits im Basistarif professionelle Zahnreinigung, Osteopathie und Reiseschutzimpfungen, während BIG diese Leistungen nur gegen Aufpreis oder Selbstbeteiligung anbietet. Wer regelmäßig zur PZR geht, holt die ersparten 105 € also schnell wieder raus.
- Rechnet euren individuellen Beitrag mit dem Bruttolohn × 15,7 % (HEK) bzw. 15,6 % (BIG) aus.
- Vergleicht die Zusatzleistungen, die ihr tatsächlich nutzt – nicht nur die, die gut klingen.
- Beachtet mögliche Selbstbeteiligungen: BIG verlangt z. B. 20 € pro PZR, die HEK 0 €.
Welche Extras bieten HEK und BIG direkt gesund für Versicherte?
Die HEK legt Wert auf nachhaltige Gesundheit: neben der kostenlosen PZR gibt’s wahlweise Osteopathie, Naturheilverfahren oder eine Reiseimpfung im Wert von bis zu 200 €. Das Bonusprogramm „HEK-Gesundheitsdividende“ spart bis zu einem Monatsbeitrag pro Jahr, wenn ihr euch zu Vorsorgeuntersuchungen, Sport oder Stressmanagement meldet. BIG direkt gesund setzt auf digitale Nudging-Elemente: die App-Ärztin „Vivian“ beantwortet Fragen 24/7, und wer Schritte sammelt, erhält Sachprämien oder Tarifrabatte.
Allerdings sind viele Leistungen nur gegen Aufpreis buchbar – etwa die Zahn-Bonus-Plus-Option (5 €/Monat) oder die Welt-BV-Reiseversicherung (2,5 €/Monat). Wer viel unterwegs ist, profitiert von der HEK-Standardlösung, wer App-Fan ist, von BIG.
- Prüft, ob die Bonusprogramme sich direkt auf den Beitrag (HEK) oder auf Sachprämien (BIG) auswirken.
- Fragt in der Apotheke nach: Die HEK übernimmt manche Homöopathie ohne Rezept-Zuzahlung.
- Testet die Apps beider Kassen – BIG bietet Video-Sprechstunden, die HEK integriert Teledoktor.
Wie finde ich die passende Krankenkasse für meine Lebenssituation?
Stellt euch drei Fragen: Wie hoch ist mein Einkommen und damit mein Beitrag? Welche Leistungen nutze ich regelmäßig (Zähne, Brille, Reisen)? Und wie wichtig ist mir eine solide Finanzkraft der Kasse, damit sie auch künftig keine Leistungen kürzt? Die HEK ist eine sichere Insel mit hoher Rücklage – ideal für Familien, die langfristig planen. BIG direkt gesund spricht junge, gesunde Digital-Natives an, die mit niedrigem Beitrag und cleverer App-Steuerung haushalten wollen. Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit zwei Monaten Frist möglich; nutzt den Vergleichsrechner der Bundesanstalt für Versicherungen, um euren individuellen Mehrwert zu berechnen.
- Macht eine persönliche Leistungsbilanz: zählt Arztbesuche, Medikamente, Zahnarzt, Brille im letzten Jahr zusammen.
- Rechnet den Break-even: ab wann sich ein höherer Beitrag durch ersparte Selbstzahlerleistungen amortisiert.
- Beantragt den Wechsel online bis zum 15. eines Monats – neue Karte kommt automatisch, alte Kündigung erledigt die neue Kasse.
Welche spezifischen Service- und Beitragsvorteile bietet die BIG direkt gesund gegenüber der HEK?
Die BIG direkt gesund überzeugt mit einem stabilen Beitragssatz von 15,79 % (Stand 2024), während die HEK (Hanseatische Krankenkasse) auf 16,20 % kommt – bei gleichem Einkommen also rund 50 € mehr pro Jahr. Beide Kassen sind gesetzlich verpflichtet, das gesetzliche Mindestumfang an Leistungen zu erbringen; die BIG legt jedoch zusätzlich 1.000 € pro Versicherten und Jahr für Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Reiseschutzimpfungen frei. Die HEK fokussiert sich stärker auf Bonusprogramme: Wer hier Fitness-Apps verknüpft, Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt und Nichtraucherkurse absolviert, kann bis zu 400 € jährlich als „Gesundheitsprämie“ erhalten. Digital setzt die BIG auf Video-Arzt-Termine innerhalb von 2 h, während die HEK mit dem „HEK-Navigator“ eine KI-gestützte Symptom-Check-App bietet. Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit 2 Monaten Kündigungsfrist möglich – wer also Wert auf niedrigere Beiträge und breite Zusatzleistungen legt, landet bei der BIG; wer Prämien für Gesundheitsaktivitäten bevorzugt, kann mit der HEK zufrieden sein.
Beitragssätze und versteckte Zusatzkosten im Vergleich
Der offizielle Beitragssatz ist nur die halbe Miete – entscheidend sind auch Zusatzbeiträge, Kosten für Partner oder die Höhe des Arbeitgeberanteils. Die BIG direkt gesund finanziert ihre Extras über Rücklagen, sodass der Satz seit drei Jahren stabil blieb. Die HEK erhöhte 2023 den Satz um 0,3 %-Punkte, was bei 4 000 € Brutto 144 € mehr pro Jahr bedeutet. Hinzu kommt: Die BIG erlässt für Kinder bis 18 Jahre den Zusatzbeitrag, während die HEK hier 0,9 % verlangt – ein entscheidender Kostenvorteil für Familien.
- Verwenden Sie den Beitragsrechner auf den Webseiten beider Kassen, um Ihre individuelle Belastung inklusive Zusatzbeitrag zu berechnen.
- Prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber Sonderkonditionen mit einer Kasse vereinbart hat – manche Betriebe übernehmen den kompletten Zusatzbeitrag.
- Denken Sie an den Familienzuschlag: Wer zwei Kinder hat, spart bei der BIG gegenüber der HEK schnell über 300 € jährlich.
Zahn-, Reise- und Präventionsleistungen: Welche Kasse bietet mehr?
Zahnprophylaxe ist beliebt, aber nicht jede Kasse übernimmt die professionelle Zahnreinigung. Die BIG direkt gesund zahlt zweimal jährlich 80 € für diese Behandlung, auch Osteopathie (bis 400 €), Reiseschutzimpfungen und HPV-Impfungen für über 18-Jährige werden gefördert. Die HEK setzt dagegen auf Bonusprogramme: Wer 10 000 Schritte am Tag per App dokumentiert, kann sich 150 € auszahlen lassen; wer an einem Nichtraucherkurs teilnimmt, bekommt 100 €. Die Leistung ist also nicht direkt, sondern über Prämien abrufbar – ideal für Aktive, aufwendig für Gelegenheitsnutzer.
- Sammeln Sie vorab Ihre letzten Zahnarztrechnungen und prüfen Sie, welche Positionen die Kasse übernehmen würde – verlangen Sie eine vorherige Kostenzusage.
- Nutzen Sie die App der HEK konsequent, um Ihre Bonuspunkte zu maximieren; lassen Sie sich die Teilnahmebestätigungen direkt vom Arzt oder Fitnessstudio ausstellen.
- Wenn Sie häufig reisen, lohnt sich die BIG, da Gelbfieber- oder Cholera-Impfungen ohne Eigenbeteiligung möglich sind.
Digitaler Service und Wechsel-Check: So wechseln Sie gezielt
Ein Wechsel der Krankenkasse ist binnen zwei Monaten zum Quartalsende möglich, doch wer sich vorher informiert, vermeidet Lücken. Die BIG direkt gesund bietet einen Online-Wechsel-Assistenten inklusive automatischer Abmeldung bei der alten Kasse. Die HEK wirbt mit dem „HEK-Navigator“, einer KI-App, die Symptome abfragt und direkt einen Termin beim Facharzt vermittelt. Beide Kassen haben ihre Video-Arzt-Sprechen durch den Digital-Versorgung-Gesetzten ausgebaut – Wartezeiten liegen bei der BIG bei unter zwei Stunden, bei der HEK bei vier Stunden. Wer schnelle Abrechnung und digitale Rezepte bevorzugt, findet bei der BIG den besseren Rund-um-Service.
- Beantragen Sie Mitgliedschaft online und laden Sie nur Ihre letzte Beitragsbestätigung hoch – der Rest läuft automatisch.
- Prüfen Sie, ob Ihre Hausärztin den Video-Arzt-Service der jeweiligen Kasse nutzt, damit
Welche Beitragssätze und Zusatzbeiträge verlangt die HEK aktuell – und wie wirken sie sich auf verschiedene Einkommensgruppen aus?
Die HEK – Hamburger Krankenkasse verlangt 2024 den gesetzlich festgelegten Beitragssatz von 14,6 %, dem ein individueller Zusatzbeitrag von 1,5 % hinzukommt, sodass sich ein Gesamtsatz von 16,1 % ergibt. Arbeitnehmer zahlen davon 8,05 %, Arbeitgeber 7,05 %; bei 3 000 Euro Brutto entspricht das einer monatlichen Belastung von 241,50 Euro. Für Geringverdiener mit 1 500 Euro fallen 120,75 Euro an – ein spürbarer Anteil des Budgets. Für gutverdienende Freiberufler mit 5 000 Euro monatlich bedeutet der Beitrag 805 Euro, wobei der Beitragsbemessungsgrenze bei 5 175 Euro eine Obergrenze gesetzt ist. Zusatzleistungen wie die kostenlose Gesundheitskurse oder die HEK-App „Meine HEK“ sind inklusive, während Zahnersatz-Zusatzversicherungen oder Reiseimpfungen individuell vereinbart werden und den Zusatzbeitrag nicht erhöhen.
Wie verteilt sich der Beitrag auf verschiedene Einkommensgruppen?
Der Prozentsatz bleibt für alle gleich – doch absolut gesehen trifft der Beitrag Geringverdiener härter. Die HEK gleicht das durch niedrigschwellige Bonusprogramme (z. B. 50 Euro pro Jahr für Vorsorgeuntersuchungen) und kostenlose Online-Coaching-Angebote aus. Für Freiberufler ohne Arbeitgeberanteil wird der Beitrag zur Fixkostenfalle, weshalb ein Blick auf die steuerliche Absetzbarkeit und auf günstigere Krankenkassen mit niedrigerem Zusatzbeitrag lohnt.
- Vergleiche monatliche Belastung mit Nettoeinkommen – 10 %-Marke sollte nicht überschritten werden.
- Nutze den Wechsel der Krankenkasse, wenn der Zusatzbeitrag steigt; Kündigungsfrist ist nur zwei Monate zum Jahresende.
- Beziehe Bonusprogramme und Rabatte direkt über die HEK-App ein – spart bis zu 100 Euro jährlich.
Welche Leistungen machen die HEK für Familien besonders attraktiv?
Familien profitieren bei der HEK von kostenlosen Familienzahncheck-ups, weltweitem Notfallschutz für Kinder und einem Zuschuss von bis zu 80 Euro pro Jahr für Sportkurse. Der Beitrag für Kinderlose bleibt gleich hoch – daher zahlt sich die Krankenkasse besonders für Haushalte mit drei oder mehr Kindern aus, da diese beitragsfrei mitversichert sind.
- Reiche Schulnachweise für Bonusprogramme zeitnah ein – 20 Euro pro Kind sind drin.
- Beantrage den Kinderzahnschutzbonus parallel zur gesetzlichen Leistung – verhindert spätere Eigenanteile.
- Prüfe, ob sich ein Wechsel zur HEK lohnt, wenn andere Krankenkassen keine Reiseimpfungen für Kinder übernehmen.
Wie finde ich die beste Krankenkasse für meine persönliche Situation?
p>Ein niedriger Zusatzbeitrag ist wichtig, aber Leistungen wie Künstliche Befruchtung, Naturheilverfahren oder Apps zur Rezepteinlösung entscheiden mit. Die HEK punktet mit digitalen Services und geringem Bürokratieaufwand, während andere Krankenkassen spezielle Tarife für Studenten oder chronisch Kranke haben. Ein strukturierter Vergleich lohnt sich – schließlich kannst du jedes Jahr wechseln.
- Nutze offizielle Krankenkassenvergleichsportale und berücksichtige Leistungskataloge statt nur den Beitrag.
- Lies Mitgliederbefragungen zur Servicequalität – Wartezeiten bei der HEK liegen unter Branchendurchschnitt.
- Plane den Wechsel der Krankenkasse rechtzeitig: bis 30. November für den Jahreswechsel, bei Beitragserhöhung sogar innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe.
In welchen Tarif- und Zusatzleistungsbereichen – etwa Zahn-, Seh- oder Reiseschutz – erzielt die HEK oder die BIG direkt gesund die besseren Bewertungen?
Die HEK – Die Heilfürsage schneidet in aktuellen Tests der Stiftung Warentest und des Focus-Money bei den Zahn- und Sehleistungen besser ab als die big direkt gesund: die HEK erstattet beispielsweise für hochwertige Kunststofffüllungen bis zu 100 %, während big nur den gesetzlichen Standard plus 20 % Zuschuss zahlt. Gleiches gilt für die Reiseschutzimpfungen (z. B. Gelbfieber, Tollwut): die HEK übernimmt die Kosten vollständig, big erstattet bis 150 €. Beitragstechnisch liegen beide Kassen mit 15,9 % (big) bzw. 16,1 % (HEK) dicht beieinander; der Unterschied zeigt sich vielmehr in den nicht-ärztlichen Leistungen: big punktet mit einem umfangreichen Bonusprogramm (bis 350 € jährlich für Sportkurse, Vorsorge-Apps), während die HEK ihren Schwerpunkt auf ambulante Zusatzversicherungen (Zahn-, Seh-, Ausland) legt. Wer viel reist oder auf hochwertige Zahnersatz-Lösungen wert legt, ist bei der HEK besser aufgehoben; wer einen niedrigeren Beitrag und digitale Services wie Video-Arztbesuch bevorzugt, findet bei big attraktivere Konditionen.
Welche Kosten fallen bei Zahn-, Seh- und Reiseschutz-Zusätzen wirklich an?
Die gesetzliche Krankenversicherung deckt nur Standardleistungen ab – für hochwertige Verblendkronen, Brillengläser mit Entspiegelung oder Impfschutz fürs Auslandssemester bleibt ein großer Eigenanteil. Deshalb bieten viele Kassen kostenpflichtige Zusatz-Tarife an. Die Preise schwanken zwischen 8 € und 45 € monatlich, je nach Selbstbeteiligung und Leistungsumfang. Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf die Erstattungsobergrenzen: einige Versicherer begrenzen Zahnersatz auf 2.000 € pro Zahn, andere garantieren 100 % bis 5.000 €.
- Vergleichen Sie die jährliche Leistungshöchstgrenze – 1.000 € reichen kaum für eine Krone.
- Prüfen Sie, ob Kinderspezialleistungen (z. B. Fissurenversiegelung) enthalten sind; viele Tarife schließen sie kostenpflichtig aus.
- Nutzen Sie Rechner wie den der Stiftung Warentest, um die Selbstbeteiligung mit dem Beitrag gegenzurechnen.
Wie profitieren Versicherte von Bonusprogrammen und digitalen Services?
Bonusprogramme sind mehr als nur „Sammelhefte“: Sie senken effektiv den Beitragssatz und fördern Gesundheitsverhalten. Die big direkt gesund belohnt beispielsweise 10.000 Schritte täglich mit 20 € pro Quartal, während die HEK Prämien für Vorsorgeuntersuchungen und Online-Coaching zahlt. Digital addieren sich kleine Ersparnisse: wer über die App „big-fit“ seine Sportdaten synchronisiert, kann bis zu 350 € jährlich sparen – ein echter Beitrags-Plus, der über die reine Leistungserstattung hinausgeht.
- Binden Sie Fitness-Tracker an die Kassen-App – so dokumentieren Sie Bonuspunkte automatisch.
- Reichen Sie Rechnungen für Sportkurse innerhalb von drei Monaten ein; viele Programme schließen nachträglich ab.
- Prüfen Sie, ob die Kasse Video-Sprechstunden ohne Zuzahlung anbietet – das spart Praxisgebühren und Zeit.
Wann lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse und wie geht man vor?
Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit zwei Monaten zum Quartalsende möglich – und er ist kostenlos. Lohnt er sich? Ja, wenn sich durch niedrigere Zusatzbeiträge oder bessere Leistungen mehr als 100 € jährlich sparen lassen. Besonders Familien profitieren: ein zusätzlicher Kinderbonus oder höhere Reiseimpf-Erstattungen summieren sich schnell. Der Wechsel selbst dauert online etwa fünf Minuten; die neue Kasse übernimmt alle Formalitäten inklusive elektronischer Gesundheitskarte.
- Stellen Sie vorab einen Leistungsvergleich mit Ihrem letzten Abrechnungsjahr an – so sehen Sie tatsächliche Einsparpotenziale.
- Kündigen Sie schriftlich und behalten Sie die Bestätigung – erst dann ist der Wechsel wirksam.
- Prüfen Sie, ob Ihre bisherigen Zusatzversicherungen an die neue Kasse angepasst werden können, um Lücken zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheiden sich der Beitragssatz von HEK und BIG direkt gesund?
Der allgemeine Beitragssatz beider Kassen liegt bei 14,6 % des Bruttogehalts, doch jede Krankenkasse erhebt einen gesonderten Zusatzbeitrag. Bei der HEK pendelt er sich meist zwischen 1,0 % und 1,3 %, während BIG direkt gesund häufig mit 1,2 % bis 1,4 % kalkuliert. Die exakte Höhe kann sich jährlich ändern und richtet sich nach dem wirtschaftlichen Ergebnis der Kasse. Prüfe daher vor einem Wechsel der Krankenkasse unbedingt die aktuellen Sätze auf den Webseiten oder nutze neutrale Vergleichsrechner, denn der Zusatzbeitrag entscheidet maßgeblich über die monatliche Belastung.
Welche Leistungen bietet die HEK im Vergleich zu BIG direkt gesund?
Beide Kassen übernehmen das gesetzliche Standardpaket, doch im Detail setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte. Die HEK zeichnet sich durch eine große Auswahl an Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Reiseschutzimpfungen aus, während BIG direkt gesund mit kostenlosen Bonusprogrammen wirbt: Wer sich etwa jährlich checken lässt oder an Fitness-Kursen teilnimmt, erhält hier Bonuspunkte, die sich in Sach- oder Geldprämien umwandeln lassen. Achte also darauf, ob du eher oft zur Vorsorge gehst – dann lohnt sich das Punktekonto – oder ob du gezielt Leistungen wie alternative Heilmethoden nutzen willst.
Wie digital und serviceorientisch sind HEK und BIG direkt gesund?
Service spielt bei jungen Versicherten ebenso eine Rolle wie bei Senioren. HEK bietet eine intuitive App mit elektronischer Gesundheitskarte-Funktion, Online-Terminvergabe und Chat zu Krankheitsbildern. BIG direkt gesund trumpft mit einem 24-Stunden-Tele-Arzt auf, der per Video Rezepte ausstellen kann. Beide Kassen ermöglichen den Papier-Krankmeldung via App, doch die HEK bindet zusätzlich Wearables, sodass Fitness-Daten direkt in die Bonusprogramme fließen. Wer viel unterwegs ist, profitiert von der schnellen Erreichbarkeit des Tele-Arztes von BIG; wer seine Daten selbst steuern möchte, findet bei der HEK mehr Transparenz.
Kann ich jederzeit zwischen HEK und BIG direkt gesund wechseln?
Ein Wechsel der Krankenkasse ist grundsätzlich innerhalb von zwei Monaten zum Quartalsende möglich – also zum 31. Januar, 31. Mai oder 30. September. Die Kündigungsfrist beträgt ebenfalls zwei Monate. Wichtig: Die neue Kasse muss deine Beiträge nicht automatisch übernehmen; sie kann dir einen höheren Zusatzbeitrag auferlegen, wenn sie finanzielle Probleme sieht. Prüfe deshalb vorher, ob du Zusatzleistungen bereits in Anspruch genommen hast, die dein Wechselrisiko erhöhen könnten. Die meisten Mitglieder wechseln problemlos, wenn sie keine offenen Forderungen haben und ihre Karte rechtzeitig zurückschicken.
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