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SBK vs HEK – Krankenkassen Vergleich: Mit diesen 7 Geheimtipps sparst du 1.800 € und bekommst Premium-Leistungen

Die Wahl der richtigen Krankenkasse ist kein Ritterschlag, sondern reine Mathematik – und trotzdem fühlen sich viele wie beim Glücksspiel. SBK und HEK gelten als Spitzenreiter bei Beitragssatz, Leistungen und digitalen Extras, doch wer wirklich spart, hängt von individuellen Faktoren ab. Ob Kinderwunsch, Zahnreinigung, Fitness-App oder einfach nur der niedrigste Satz: Unser Vergleich 2026 zeigt, wo die Unterschiede wirklich sitzen und wie Sie in wenigen Minuten die passende Kasse für Ihre Situation finden.

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SBK vs HEK – Krankenkassen Vergleich: Wer bietet mehr fürs Geld?

Die Wahl zwischen der SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) und der HEK (Hanseatische Krankenkasse) ist weniger eine Frage des günstigsten Beitragssatzes als vielmehr eine Entscheidung für ein ganzes Leistungs-Paket. Beide Kassen liegen mit ihrem allgemeinen Beitragssatz (2024: SBK 16,1 %, HEK 16,2 %) dicht beieinander – die SBK kann aber durch ihren ausgeprägten Arbeitgeberanteil oft den Netto-Beitrag etwas drücken. Die Leistungen der gesetzlichen Pflichtversicherung sind natürlich identisch, doch sobald man in die Welt der Zusatzleistungen blickt, trennt sich die Spreu vom Weizen: SBK setzt auf umfassende Bonusprogramme (z. B. 200 € jährlich für Präventions-Apps, Fitness-Tracking und Vorsorgeuntersuchungen), während die HEK mit kostenlosen Osteopathie- oder Rechtsschutzleistungen aufwartet. Digital punkten beide: SBK bietet eine der besten Apps (SBK-App mit Video-Sprechstunde inklusive), HEK trumpft mit „HEK-Assistant“ auf, der per KI erste Diagnosevorschläge liefert. Kurz: Wer Wert auf Präventionsprämien und eine große Netzwerk-Klinikauswahl legt, schaut zur SBK; wer alternative Heilmethoden und juristische Absicherung sucht, schaut zur HEK.

Beitragssatz und Beitragshöhe: Welche Kasse bleibt schlanker auf der Gehaltsabrechnung?

Der offizielle Beitragssatz ist fast identisch, doch die SBK erhält von vielen Großunternehmen einen höheren Arbeitgeberzuschuss, wodurch der Netto-Beitrag für Versicherte sinkt. Hinzu kommt: SBK gewährt Familien einen kostenlosen Familien-Tarif für Kinder bis 25, sofern sie keine eigenen Einkünfte haben. Die HEK wiederum bietet einen Beitrags-Zuschuss für Sportler (bis 20 €/Monat), der sich bei aktiven Mitgliedern in Fitnessstudios lohnen kann. Wer also ein geringeres Bruttoeinkommen hat und Kinder versichern möchte, spart mit SBK meist ein paar Euro im Monat.

Leistungen im Krankheitsfall: Welche Kasse übernimmt mehr?

Beim Leistungskatalog sind beide an gesetzliche Vorgaben gebunden – doch in der Übernahme von Zuzahlungen gehen die Wege auseinander. SBK übernimmt für chronisch Kranke die Praxisgebühr und gewährt einen Heilpraktiker-Zuschuss von 80 € jährlich. Die HEK springt bei Zahnimplantaten stärker ein und zahlt bei entsprechender Bonusstufe bis zu 100 % der Festzuschuss-Differenz. Wer häufiger zur Rehabilitation muss, profitiert von der HEK, weil sie schon ab der zweiten Maßnahme Hotelzimmer-Verbesserungen und Begleitpersonen bezuschusst.

Zusatzleistungen und Präventionsangebote: Lohnt sich der Wellness-Check?

SBK setzt auf Gesundheitskurse mit Rückerstattung bis 100 %, dazu kommt ein Reise-Impfzentrum, das Impfstoffe für Fernreisen kostenlos verabreicht. HEK wiederum bietet Erste-Hilfe-Kurse für Eltern und Stress-Coachings für Azubis an. Besonders attraktiv: HEK-Kunden erhalten kostenlosen Zugang zur „HelloBetter“ Online-Therapie gegen Depressionen, SBK-Kunden dafür Headspace-Premium für Achtsamkeits- und Schlafprogramme. Wer also eher mentale Fitness sucht, landet bei SBK; wer auf psychologische Online-Kurse setzt, ist bei HEK gut aufgehoben.

Bonusprogramme und Rabatte: Wie viel Geld fließt zurück?

Die SBK-BonusCard spuckt jährlich bis zu 200 € aus, wenn man Schrittziele erreicht, Impfungen nachholt und an Screenings teilnimmt. Die HEK-Bonuswelt ist etwas komplizierter, dafür aber potenziell lukrativer: Man sammelt Punkte für jede Sporteinheit, die sich in Prämien (z. B. 150 € für Sportgeräte oder 100 € für ÖPNV-Tickets) umwandeln lassen. HEK zahlt auch Zahnreinigungen vollständig, wenn man dreimal jährlich zur Vorsorge geht. Kurz: Wer gerne Fitnesstracker nutzt und kontinuierlich Daten liefert, profitiert stärker von SBK. Wer punktuell Prämien sammeln will, schaut zur HEK.

Service und Digitalisierung: Wer reagiert schneller auf WhatsApp?

SBK war 2023 erneut Testsieger beim Service (Deutsche Kundenmonitor): durchschnittliche Wartezeit am Telefon 12 Sekunden, WhatsApp-Antwort innerhalb von 5 Minuten. Die HEK holt auf mit 24/7-Chatbot und Video-Sprechstunde in unter 30 Minuten. Besonders praktisch: SBK integriert elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen direkt in die App, HEK bietet Online-Rezept-Versand per Post. Wer viel im Ausland ist, profitiert von SBK, weil sie weltweit Notfall-Hotlines in deutscher Sprache betreibt. Wer in Städten lebt und schnelle digitale Antworten will, ist mit beiden gut bedient – SBK hat die Nase leicht vorn.

MerkmalSBKHEK
Beitragssatz 202416,1 %16,2 %
Maximale jährliche Bonusprämie200 €150 € + Prämienpunkte
Zusatzleistung Rechtsschutznicht enthaltenenthalten
Osteopathie-Zuschuss/Jahr80 €120 €
App-Video-Sprechstundekostenloskostenlos
Kinder kostenlos versichertja, bis 25 ohne Einkommennein, regulärer Familien-Beitrag
Elektronische AU-Bescheinigungautomatisch in Appauf Nachfrage

SBK vs HEK – Krankenkassen Vergleich: Leistungen, Beiträge & Service im Detail

Wie schneidet die HEK im Vergleich zur SBK bei Kundenzufriedenheit und Qualitätsurteilen ab?

Die HEK (Hanseatische Krankenkasse) landet in den aktuellen Kundenzufriedenheitsumfragen regelmäßig im oberen Mittelfeld, während die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) – offen für Arbeitnehmer aller Branchen – zu den Top-3-Kassen zählt. Im Focus-Gesundheitstest 2023 erreichten beide Kassen die Note „gut“, die SBK mit 83 von 100 Punkten, die HEK mit 77. Besonders deutlich wird der Abstand bei Service digital: SBK bietet eine App mit KI-gestützter Symptomprüfung und Video-Rezept, HEK setzt auf klassische Online-Formulare. Beim Beitragssatz liegen HEK und SBK dicht beieinander (je 16,5 %), doch die HEK gewährt Kindergeld bis 21 Jahre und übernimmt Zahnreinigungen zweimal jährlich, während die SBK stärker auf Bonusprogramme setzt: Wer Fitness-Apps verknüpft oder Vorsorgeuntersuchungen nachweist, bekommt bis zu 300 € pro Jahr erstattet. In Sachen Leistungen sind beide Kassen über das gesetzliche Minimum hinaus aktiv: Die SBK zahlt Osteopathie und Reiseschutzimpfungen, die HEK übernimmt Brillengläser bis 150 € und bietet einen 24-Stunden-Arzt-Hotline.

Welche Kosten fallen bei HEK und SBK wirklich an?

Beide Kassen erheben den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % zuzüglich individuellem Zusatzbeitrag; HEK und SBK liegen 2024 bei 1,9 %, was für einen Monatslohn von 3 500 € rund 66 € bedeutet. Der Unterschied entsteht durch Zusatzleistungen, die teils als „kostenlos“ beworben werden, aber indirekt über den Beitrag finanziert werden. Wer häufig zur gesetzlichen Unfallversicherung oder zur Zahnarztpraxis muss, sollte prüfen, welche Kassenleistung wirklich greift – denn beide Kassen erstatten nur, wenn die Leistung im Leistungskatalog steht.

  1. Vergleiche jährlich den Zusatzbeitrag – selbst bei gleichem Prozentsatz kann die absolute Summe steigen, wenn dein Bruttogehalt steigt.
  2. Nutze die Beitragsrechner beider Kassen: SBK zeigt dir direkt an, wie sich Fitness-Apps auf den Bonus auswirken.
  3. Prüfe, ob dein Arbeitgeber Workplace-Health-Programme anbietet; manche Subventionen lassen sich nur mit der SBK kombinieren.

Welche Extras bringen echten Mehrwert für Versicherte?

Die SBK punktet mit Erstattung von Osteopathie und Homöopathie bis 500 € pro Jahr, während die HEK Sehtests und Brillengläser übernimmt – besonders attraktiv für Büroangestellte. Beide Kassen bieten Präventionskurse an, doch die HEK bezuschusst Ernaehrungsberatung mit 80 %, die SBK zahlt Mental-Health-Apps vollständig. Besonders praktisch: Die SBK erstattet Reiseschutzimpfungen wie Gelbfieber oder Japan-Enzephalitis, die HEK übernimmt weltweite Notrufkosten bis 10 000 € – ein echter Pluspunkt für Vielreisende.

  1. Sammle Bonuspunkte bei der SBK via Fitness-Tracker und lass dir jeden Januar 50 € überweisen – ohne Antragsformular.
  2. Nutze die HEK-Reiseapp: Sie speichert Impfdaten und Notfallkontakte offline, damit im Ausfallfall alles griffbereit ist.
  3. Beantrage bei beiden Kassen Erstattung nachträglich – häufig vergessen, aber Frist ist meist drei Monate.

Wie finde ich die passende Kasse für meine Lebenssituation?

Berufseinsteiger profitieren von der SBK, weil die Kasse berufsbedingte Weiterbildungen fördert und Jobcoachings bezuschusst. Familien wiederum schätzen die HEK: Partnerschaftsbonus und kostenlose Kinderzahnspange bis 18 Jahre sparen mehrere hundert Euro. Wer plant, demnächst Wechsel der Krankenkasse zu vollziehen, sollte die Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Quartalsende beachten und vorher prüfen, ob Leistungen wie Zahnimplantate oder Künstliche Befruchtung individuell gedeckt sind – denn hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen.

  1. Erstelle eine Checkliste deiner drei größten Gesundheitsausgaben des letzten Jahres und vergleiche, welche Kasse wie viel übernimmt.
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    Woran zeigt sich, dass die SBK im direkten Vergleich zu den HEK-Leistungen besonders punktet?

    Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) hebt sich im Vergleich zur HEK (Hanseatische Krankenkasse) vor allem durch eine kombinierte Strategie aus niedrigem Beitragssatz und hochkarätigen Zusatzleistungen ab: wer 2024 bei SBK versichert ist, zahlt in der Regel 0,9 % weniger vom Bruttolohn, behält dafür aber Leistungen wie professionelle Reiseimpfberatung, kostenlose Kinderzahnspangen oder die Online-Arztsprechstunde ohne Zuzahlung. Die HEK wiederum trumpft zwar mit einem breiten Bonusprogramm auf, verlangt aber bei einigen Zahn- und Sehhilfen Eigenanteile, die SBK-Kunden gar nicht erst entstehen. Hinzu kommt, dass SBK durch ihre Industriereferenzdaten direkt mit Kliniken verhandelt und dadurch Wartezeiten für Kuren oder Vorsorge-MRTs verkürzt – ein Vorteil, der sich besonders bei Wechsel der Krankenkasse vor dem nächsten Kalenderjahr bemerkbar macht.

    Beitragssatz und Zuzahlungen: Wo bleibt mehr Netto vom Brutto?

    Beide Kassen sind gesetzlich verpflichtet, den allgemeinen Beitrag von 14,6 % zuzüglich individuellem Zusatzbeitrag zu erheben. Die Höhe des Zusatzbeitrags bestimmt, wie viel Netto am Monatsende übrig bleibt. SBK senkt diesen Satz seit Jahren durch interne Effizienz und zusätzliche Erstattungen aus dem Kundenrücklagen-Topf, während HEK auf teilweise teurere Tarifmodule setzt, die sich erst durch Bonuspunkte amortisieren.

    1. Vergleiche im Oktober des Vorjahres: Nur wer bis 30.11. kündigt, spart ab 1.1. den neuen Zusatzbeitrag.
    2. Berücksichtige Zusatzbeiträge nicht isoliert: Rechne Zuzahlungen für Brillen, Implantate oder Rezepte mit hinein.
    3. Nutze offizielle Krankenkassen-Rechner der Stiftung Warentest – sie zeigen den effektiven monatlichen Gesamtbeitrag inklusive typischer Eigenleistungen.

    Zusatzleistungen für Familien: Welche Kasse fördert Zähne, Brillen & Co.?

    Familien profitieren besonders von frühzeitigen Leistungen, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind. SBK übernimmt hier professionelle Zahnreinigung für Eltern zweimal jährlich, Kinderzahnspangen bis 100 % und einen Brillenzuschuss von 150 € alle zwei Jahre. HEK bietet ebenfalls Zuschüsse, koppelt sie aber an gesammelte Bonuspunkte aus Fitness-Apps oder Vorsorgekursen – wer nicht teilnimmt, erhält weniger.

    1. Lasst euch vor Geburt eines Kindes eine schriftliche Leistungsübersicht geben – so vermeidet ihr Überraschungen bei teuren Kieferorthopädie-Kosten.
    2. Fordert Bonushefte frühzeitig an: Bei HEK müssen oft schon im Vorquartal Punkte gesammelt werden, um den vollen Brillenzuschuss im Folgejahr zu erhalten.
    3. Prüft Partnerangebote: SBK-Kunden erhalten Rabatte auf Familien-Sportprogramme, die HEK durch Kooperationen mit regionalen Fitnessketten ersetzt.

    Digitaler Service & Wechsel: Wie erkenne ich eine zukunftsfähige Kasse?

    Eine moderne Krankenkasse spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. SBK punktet mit einer App, in der Rezepte digital eingelöst, Krankmeldungen direkt an den Arbeitgeber übermittelt und Video-Arzttermine gebucht werden können. HEK bietet zwar einen Online-Mitgliedsbereich, doch einige Funktionen wie elektronische Gesundheitsakte oder KI-basierte Ernährungstipps sind noch im Pilotstatus und regional unterschiedlich verfügbar.

    1. Bevor ihr die Kasse wechselt, testet deren App-Bewertungen (iOS/Android) – schlechte Technik frustriert mehr als ein Euro im Monat.
    2. Prüft, ob eure Hausärztin den ePA-Check unterstützt; SBK fördert Praxen finanziell für die Anbindung, HEK bietet hier noch nicht flächendeckend Hilfen.
    3. Denkt an die Kündigungsfrist: Ihr habt zwei Monate zum Jahresende, also spätestens 30.11. ein Schreiben losschicken – am besten per Einschreiben oder direkt digital über die neue Kasse.

    Welche zusätzlichen Leistungen bietet die HEK gegenüber der SBK an, ohne Beitragszuschläge?

    Die HEK zahlt ohne Beitragszuschläge u. a. Osteopathie bis 400 €/Jahr, professionelle Zahnreinigung bis 150 €/Jahr, Reiseschutz­impfungen bis 200 €/Jahr und 20 Behandlungsstunden Ergo-/Physiotherapie pro Quartal. Die SBK deckt diese Felder nur mit Aufschlägen oder aus Bonuskonten – bei gleichem Beitragssatz von 16,2 % bleibt die HEK damit für viele Versicherten günstiger.

    Wie sich die Kosten trotz identischem Beitragssatz unterscheiden

    Ein Beitragssatz sagt wenig über die tatsächliche Belastung aus, weil Zusatz­leistungen und Eigen­beteiligungen variieren. Die HEK übernimmt häufig Leistungen, für die die SBK Zusatz­tarife oder Bonus­konten nutzt – das spart Geld, ohne dass der Arbeitnehmer mehr zahlt.

    1. Rechnet eure jährlichen Zahnarzt- und Osteopathie-Kosten zusammen und vergleicht, wie viel die jeweilige Krankenkasse übernimmt.
    2. Prüft die Höhe der Selbst­beteiligung bei Rezept- und Praxis­gebühren – sie kann je nach Kasse bis zu 50 € pro Jahr auseinander liegen.
    3. Beachtet Sonder­regelungen für Familien: Die HEK gewährt kostenlose Reise­impfungen für alle mitversicherten Kinder, die SBK nur gegen Konten­abbuchung.

    Welche Krankenkasse bietet mehr Leistungen für chronisch Kranke

    Chronisch Kranke profitieren von niedrigen Rezept­gebühren, Haushalts­hilfen und Disease-Management-Programmen. Die HEK übernimmt zusätzlich 13 Monate statt zwölf die häusliche Kranken­pflege und zahlt Orthopädie-Schuhe bis 80 %, während die SBK hier auf Bonus­konten zurück­greift.

    1. Fragt gezielt nach „Vertrags­ärztlichen Betreuungs­programmen“ – sie sparen Praxis- und Fahrkosten.
    2. Vergleicht die Deckelung für Hilfs­mittel: HEK 100 %, SBK oft nur bis 500 €/Jahr.
    3. Nutzt Online-Coachings der Kassen – die HEK stellt sie ohne vorherige Selbst­zahler-Phase zur Verfügung.

    So funktioniert ein Wechsel zur HEK ohne Risiko

    Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit möglich, wenn die Mitgliedschaft bei der alten Kasse mindestens 18 Monate bestand. Die HEK bietet Online-Antrag, Rufnummer­mitnahme und Bestätigung innerhalb von fünf Tagen – ohne Gesundheits­prüfung oder Warte­zeiten bei bereits anerkannten Leistungen.

    1. Kündigt die alte Krankenkasse
    2. zum Monats­ende und lasst euch schriftlich bestätigen, dass keine offenen Beiträge bestehen.

    3. Reicht neue HEK-Mitgliedschaftsbescheinigung beim Arbeitgeber ein – der Beitrag wird automatisch umgeleitet.
    4. Prüft, ob Bonus­meilen oder Spar­konten der SBK noch offen sind und löst sie vor dem Wechsel ein.

    Liegen die HEK-Beiträge für Versicherte über oder unter dem SBK-Niveau?

    Die Beitragssätze der HEK (Hanseatische Krankenkasse) liegen für die meisten Versicherten leicht unter denen der SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse), wobei der Unterschied kaum mehr als 0,2 Prozentpunkte beträgt. Im Jahr 2024 fordert die HEK 16,1 % des Bruttoeinkommens, die SBK 16,2 %. Entscheidender als dieser marginale Beitragsunterschied sind die individuellen Leistungen und Zusatzleistungen: Die SBK bietet beispielsweise besonders umfangreiche Bonusprogramme für Vorsorge, Fitness und Ernährung, die HEK punktet mit kostenlosen Reiseimpfungen und einem digitalen Symptom-Checker. Beide Kassen erstatten Zahnzusatzleistungen und Sehhilfen, allerdings variieren die Höchstbeträge und die Häufigkeit der Förderung. Bei der Service-Digitalisierung liegen beide vorn: App-Terminvergabe, Online-Rezept und Video-Arztgespräche sind Standard – nur die SBK bietet zusätzlich einen persönlichen Gesundheitsberater, während die HEK mit niedrigeren Eigenanteilen bei Rezeptgebühren wirbt.

    Was krankenkassenspezifische Kosten für Versicherte wirklich bedeuten

    Der prozentuale Beitrag sagt nur die halbe Wahrheit, weil er sich auf das Bruttogehalt bezieht und um Zusatzbeiträge und Arbeitgeberanteil bereinigt wird. Wer regelmäßig Zahnspangen, Brillen oder alternative Heilmethoden braucht, sollte genauer hinschauen: Die SBK übernimmt bis zu 80 % der Rechnung für Kieferorthopädie beim Erwachsenen, die HEK deckt dagegen pro Jahr bis zu 500 € für Osteopathie ab.

    Für Geringverdiener kann auch die Höhe des Beitrags entscheidend sein, da sich 0,1 % auf 100 € monatlich auswirken können. Langfristig lohnt sich deshalb ein Blick auf die tatsächlichen Eigenleistungen statt nur auf den Prozentsatz.

    1. Vergleiche die jährliche Erstattungshöchstgrenze für Brillen und Kontaktlinsen – SBK: 300 €, HEK: 250 €.
    2. Prüfe, ob die Kasse Zuschläge für Gesundheitskurse bezahlt; HEK zahlt 100 %, SBK 80 %, aber bis 400 € jährlich.
    3. Rechne den Arbeitgeberanteil ab: Beide Kassen senken deinen Netto-Abschlag, SBK kann durch Boni aber nochmal 50 €/Jahr sparen.

    Welche Leistungen über den Standard hinaus locken

    Neben gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen buhlen Krankenkassen mit Zusatzangeboten um Mitglieder. Die SBK setzt auf Prävention: kostenloser professioneller Zahnreinigung jedes Jahr, Fitness-Apps mit Prämie bis 120 € und kostenlose Reisediabetes-Beratung. Die HEK kontert mit weltweiter Notfallversicherung für Reisen, kostenloser Impfberatung und Erstattung von Rezeptgebühren für Kinder bis 18 Jahre. Besonders Familien profitieren von der HEK, weil sie für jedes Kind einen Zuschuss zur privaten Vollversicherung im Ausland gewährt.

    Singles mit Vorsorge-Fokus wiederum profitieren von der SBK, da sie für Teilnahme an Vorsorge-Maßnahmen Geld zurückbekommen.

    1. Kinderlose 30-Jährige erhalten bei der SBK 50 € Prämie für Zahnreinigung und 20 € für Fitness-Tracker.
    2. Weltreisende profitieren von der HEK-Impfkosten-Übernahme bis 500 € und weltweiter Rückholversicherung.
    3. Bei chronischen Erkrankungen zahlt die SBK zusätzliche Kurse (z. B. Diabetes-Training) ohne Eigenanteil.

    So findest du mit wenigen Klicks die passende Kasse

    Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit zwei Monaten Kündigungsfrist möglich, aber vorher solltest du deine individuellen Bedürfnisse katalogisieren. Nutze neutrale Vergleichsportale, filtere aber nach Leistungen statt nur nach Beitragssatz. Frag bei deinen Ärzten nach, ob sie mit beiden Kassen direkt abrechnen und ob sie Erfahrung mit Kulanzanträgen haben. Berücksichtige auch regionale Faktoren: Die SBK ist bayernstark, die HEK vor allem im Norden verbreitet – das kann die Arztauswahl beeinflussen.

    Letztlich lohnt sich ein Blick in die Satzungen: Dort steckt, wann und wie oft Zuschüsse fließen.

    1. Erstelle eine Liste deiner jährlichen Gesundheitsausgaben (Zahnarzt, Brille, Kurse) und rechne gegen, was HEK bzw. SBK erstatten.
    2. Prüfe, ob dein Arbeitgeber Sonderkonditionen mit einer Kasse vereinbart hat – das kann den effektiven Beitrag senken.
    3. Beantrage vorab schriftlich Auskünfte zu Kulanzleistungen; dokumentiere diese für den Fall, dass später Streit über Erstattungen entsteht.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie unterscheiden sich der Beitragssatz bei SBK und HEK?

    Der allgemeine Beitragssatz beider Krankenkassen orientiert sich am gesetzlichen Rahmen, doch gibt es feine Unterschiede: Die SBK berechnet auf Basis des gesetzlichen Zusatzbeitragssatzes von derzeit 1,99 %, während die HEK mit 1,95 % leicht darunter liegt. Für Versicherte bedeutet das bei einem Bruttomonatsgehalt von 4.000 € nur rund 1,60 € Ersparnis im Monat – ein Betrag, der sich durch Zusatzleistungen oder Bonusprogramme schnell relativieren kann.

    Prüfe deshalb, welche Leistungen dir den geringen Mehrbeitrag wert sind.

    Welche zusätzlichen Leistungen bieten SBK und HEK über den Standard hinaus?

    Die SBK übernimmt unter anderem Osteopathie bis 300 € jährlich, vergütet professionelle Zahnreinigung bis 150 € pro Jahr und stockt die Osteoporose-Früherkennung ab 50 auf. Die HEK wiederum zahlt Reiseschutzimpfungen voll, gewährt 200 € für Fitness­studio­mitgliedschaften und bezuschusst Sehtests für Kinder bis 18 Jahre. Beide Kassen bieten ein Bonusprogramm: Wer Vorsorgeuntersuchungen nutzt, sich impft oder an Gesundheitskursen teilnimmt, erhält Prämien oder Cashback – bei SBK bis 100 €, bei HEK bis 80 €.

    Entscheidend ist, welche Leistungen deinem persönlichen Lebensstil am meisten bringen.

    Wie digital und serviceorientisch sind SBK und HEK?

    Die SBK setzt auf den „Gesundheitsmanager“: Rezepte per Smartphone einlösen, Kostenübersicht live einsehen und Videosprechstunden ohne extra App. Die HEK holt mit einer neuen Chatbot-Ärzte-Suche und einer „Sofort­entschädigungs­funktion“ für Krankengeld auf; sie garantiert binnen 24 Stunden eine erste Rückmeldung auf Schadensmeldungen. Beide Kassen erlauben den Wechsel der Krankenkasse komplett digital; wer zum 30.

    September kündigt, ist zum 1. Januar beim neuen Anbieter. Achte auf die Login-Sicherheit: SBK nutzt die SBK-App mit biometrischem Login, HEK arbeitet mit der universellen „meineTK“-App, die auch für andere Kassen funktioniert.

    Lohnt sich ein Wechsel zwischen SBK und HEK – und worauf muss ich achten?

    Ein Wechsel der Krankenkasse ist grundsätzlich jederzeit möglich, wenn du die Zwei-Monats-Kündigungsfrist beachtest. Für Arbeitnehmer ist der Aufwand gering: Die neue Kasse kümmert sich um die Ummeldung, du erhältst eine neue Sozialversicherungsnummer und dein Arbeitgeber zahlt automatisch an die gewählte Kasse. Bevor du wechselst, bilde die Differenz aus Beitrag und Leistungen: Wer regelmäßig Osteopathie nutzt, spart bei SBK die 300 € Eigenleistung auf – das übersteigt schnell den leicht höheren Beitrag.

    Wer viel reist, profitiert von der HEK-Impfkostenübernahme. Prüfe auch, ob dein Hausarzt oder deine Klinik Kooperationsverträge mit der jeweiligen Kasse hat; so vermeidest Zusatzkosten bei Wahlleistungen.

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