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PKV für Beamtenanwärter 2026: Beihilfe, Kosten & Top-Tarife

Das Wichtigste in 30 Sekunden
Als Beamtenanwärter (z. B. im Referendariat) haben Sie Anspruch auf 50 % Beihilfe vom Dienstherrn. Das bedeutet: Sie müssen sich nur noch für die restlichen 50 % privat versichern. Deshalb ist die Private Krankenversicherung (PKV) für Anwärter extrem günstig (oft unter 100 Euro im Monat). Ein Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse lohnt sich finanziell fast nie, da Sie dort den vollen Beitrag aus eigener Tasche zahlen müssten.

Der Start in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) oder die Ausbildung zum Beamten auf Widerruf ist ein Meilenstein. Neben dem neuen Gehalt und den vielen Formularen steht eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen Ihres Lebens an: die Wahl der richtigen Krankenversicherung.

Wer nach Begriffen wie "HanseMerkur Beamtenanwärter" oder Tarifen der Debeka sucht, hat bereits den ersten richtigen Schritt getan. Die Private Krankenversicherung (PKV) ist für angehende Beamte nicht nur der logische, sondern auch der mit Abstand günstigste Weg.

Das Prinzip der Beihilfe: Warum die PKV so günstig ist

Der Staat sorgt für seine Beamten. Als Beamtenanwärter erhalten Sie keine klassische Arbeitgeberbeteiligung zur Krankenversicherung, wie es bei normalen Angestellten der Fall ist. Stattdessen gibt es die Beihilfe.

Die Beihilfe übernimmt in der Regel 50 % Ihrer Krankheitskosten (bei zwei oder mehr Kindern sogar bis zu 70 %). Für die verbleibenden 50 % müssen Sie selbst aufkommen. Genau hier kommt die PKV ins Spiel: Sie schließen einen sogenannten Restkosten-Tarif ab.

Achtung Kostenfalle: Wenn Sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben, erhalten Sie keine Beihilfe! Sie müssen den GKV-Beitrag (ca. 18-19 % Ihres Bruttoeinkommens) komplett alleine zahlen. In der PKV zahlen Sie dank spezieller Anwärtertarife oft nur einen Bruchteil davon.

Top-Anbieter im Fokus: HanseMerkur und Debeka

Während der Anwärterzeit bieten fast alle großen Versicherer stark rabattierte Ausbildungstarife an. Da in dieser Zeit noch keine sogenannten Altersrückstellungen gebildet werden, sind die monatlichen Beiträge extrem niedrig.

Der Preis-Leistungs-Sieger: HanseMerkur Beamtenanwärter

Die HanseMerkur hat sich in den letzten Jahren extrem stark im Markt der jungen Beamten positioniert. Wer den Tarif HanseMerkur Beamtenanwärter wählt, profitiert von sehr niedrigen Einstiegsbeiträgen (oft schon ab ca. 60–80 Euro im Monat, je nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand). Zudem punktet die Versicherung mit einer modernen App, mit der Rechnungen in Sekunden eingereicht werden können – ein großer Vorteil im oft papierlastigen Beihilfe-Alltag.

Der Klassiker: Debeka (auch für Studenten)

Die Debeka ist der Platzhirsch unter den Beamtenversicherern. Schon viele Lehramtsstudenten sichern sich über spezielle Tarife (wie die Debeka Studenten Anwartschaft) ihren Gesundheitszustand für später. Die Debeka gilt als äußerst beitragsstabil und hat die größte Erfahrung in der Beihilfe-Abwicklung.

Darauf müssen Sie bei der Tarifwahl achten

Lassen Sie sich nicht nur vom günstigsten Preis auf dem Papier blenden. Ein guter PKV-Tarif für Anwärter sollte folgende Leistungen zwingend abdecken:

Checkliste für den perfekten Anwärtertarif
Beihilfeergänzungstarif: Der wichtigste Baustein! Er deckt Kosten ab, die die Beihilfe nicht (oder nicht vollständig) zahlt (z.B. hohe Zahnarztkosten oder bestimmte Sehhilfen).
1-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung: Im Krankenhaus wollen Sie die bestmögliche Versorgung.
Weltweiter Versicherungsschutz: Wichtig, falls Sie im Referendariat oder Urlaub im Ausland sind.
Keine versteckten Selbstbeteiligungen: Gerade bei einem geringen Anwärterbezug tut jeder Euro aus eigener Tasche weh.

Was passiert bei Vorerkrankungen? (Die Öffnungsaktion)

Viele junge Referendare haben Angst, wegen Vorerkrankungen (z.B. Allergien, vergangene Therapien) von der privaten Krankenversicherung abgelehnt zu werden oder extreme Risikozuschläge zahlen zu müssen.

Hier gibt es eine rettende Regelung: Die Öffnungsaktion der PKV.

Wenn Sie Ihren Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung auf Widerruf stellen, darf Sie die PKV nicht ablehnen! Eventuelle Risikozuschläge sind gesetzlich auf maximal 30 % des Beitrags gedeckelt. Leistungsausschlüsse (dass z.B. der Rücken nicht mitversichert wird) sind bei der Öffnungsaktion verboten.

Der Übergang: Vom Anwärter zum Beamten auf Probe/Lebenszeit

Die günstigen Anwärtertarife enden in der Regel mit dem erfolgreichen Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder spätestens mit Erreichen einer bestimmten Altersgrenze (meist 34 oder 39 Jahre). Danach werden die Tarife auf reguläre, vollwertige PKV-Beamtentarife umgestellt. Auch wenn der Beitrag dann steigt: Durch das höhere Gehalt und die weiterhin bestehende Beihilfe bleibt die PKV die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung.

Häufige Fragen (FAQ) zum Referendariat & PKV

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Abschluss?
Kümmern Sie sich bereits 2-3 Monate vor Beginn des Referendariats um die Versicherung. So haben Sie genug Zeit, Gesundheitsfragen sauber zu beantworten und stehen am ersten Tag des Vorbereitungsdienstes voll im Versicherungsschutz.
Muss ich zur gleichen PKV wie meine Eltern?
Nein! Sie sind völlig frei in Ihrer Entscheidung. Vergleichen Sie die Angebote am Markt unabhängig davon, wo Ihre Familie versichert ist.
Kann ich nach dem Referendariat zurück in die GKV?
Wenn Sie nach dem Vorbereitungsdienst nicht übernommen werden und eine sozialversicherungspflichtige Anstellung als normaler Arbeitnehmer beginnen (unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze), kehren Sie automatisch in die gesetzliche Krankenkasse zurück.
Finden Sie Ihren perfekten Anwärtertarif
Verschenken Sie kein Geld im Vorbereitungsdienst! Lassen Sie sich unverbindlich beraten und vergleichen Sie die Top-Tarife der großen Beihilfe-Versicherer (HanseMerkur, Debeka, DBV, etc.) maßgeschneidert für Ihr Bundesland und Ihre Berufsgruppe.

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