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DAK Gesundheit vs HEK – Krankenkassen Vergleich: Beiträge, Leistungen & Service 2026

Die DAK Gesundheit und die HEK gelten als Top-Adressen für alle, die 2026 ihre Krankenkasse wechseln möchten – kein Wunder, stehen doch beide im bundesweiten Vergleich mit einem überdurchschnittlich niedrigen Beitragssatz und umfangreichen Leistungen ganz vorn. Doch welche Kasse passt wirklich zu Ihrem Lebensstil? Der entscheidende Blick hinter die Kulissen zeigt: Bonusprogramme, Zusatzleistungen wie Zahnersatz oder Reiseschutz sowie digitale Services unterscheiden sich deutlich.

In diesem Vergleich klären wir, wann sich die DAK und wann die HEK lohnt – damit Sie nicht nur sparen, sondern auch langfristig gut versorgt sind.

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DAK Gesundheit vs. HEK – Worin unterscheiden sich die beiden Krankenkassen wirklich?

Wenn Sie vor der Wahl zwischen DAK Gesundheit und HEK – Hamburger Krankenkasse stehen, hilft ein Blick hinter die Kulissen: Beide sind große, gesetzlich Krankenkassen, doch ihre Schwerpunkte sind unterschiedlich. Der Beitragssatz ist bei beiden zunächst gleich – 14,6 % plus individueller Zusatzbeitrag, der sich nach dem wirtschaftlichen Ergebnis richtet. In der Praxis liegt die DAK aktuell bei 16,2 %, die HEK bei 15,9 %. Die Leistungen des gesetzlichen Mindestumfangs (Arzt, Krankenhaus, Medikamente) sind identisch, doch bei den Zusatzleistungen trennt sich die Spreu vom Weizen: Die DAK setzt auf umfangreiche Präventionskurse, Reiseschutzimpfungen und eine professionelle Rücken-App. Die HEK wiederum übernimmt Naturheilkunde, zusätzliche Zahnreinigungen und bietet ein großes Bonusprogramm für Sportler. Die Bonusprogramme der DAK („DAK-Gesundheitswelt“) belohnen Schrittzählen, Nichtraucher-Kurse und Vorsorge mit Bargeld oder Sachprämien – bis zu 260 € pro Jahr. Die HEK zahlt für Fitness-Apps, Ernährungs-Coaching und Teilnahme an Laufveranstaltungen bis zu 250 €. Beim digitalen Service führt die DAK mit einer eigenen App, Video-Sprechstunden und schnellem Chat, während die HEK auf die Plattform „TK-Safe“ setzt und damit Daten sicher in die Cloud überträgt. Die Entscheidung hängt also davon ab, ob Sie lieber mit Bonusprogrammen punkten oder Naturheilkunde und Zahn-Boni schätzen.

Welche Krankenkasse ist günstiger – DAK oder HEK?

Der Beitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen, aber der Zusatzbeitrag macht den Unterschied. Bei der HEK liegt er bei 1,3 %, bei der DAK bei 1,6 %. Für ein Bruttogehalt von 3 000 € bedeutet das 9 € weniger pro Monat für die HEK – im Jahr also 108 €. Kinder und nicht berufstätige Partner zahlen bei beiden Kassen nichts, wenn sie familienversichert sind. Wer geringer verdient, profitiert vom Beitragsentlastungsbetrag, den beide Kassen automatisch prüfen. Kurz gesagt: Bei reinen Kosten hat die HEK die Nase vorn, doch die DAK kann durch hohe Bonuszahlungen die Differenz wieder ausgleichen.

Wie unterscheiden sich die Leistungen bei Zahnarzt und Naturheilkunde?

Beide Kassen übernehmen gesetzlich verpflichtende Zahnleistungen wie Kariesbehandlung und Wurzelbehandlungen. Die DAK zahlt für Professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich 60 €, die HEK sogar 80 € und erlaubt bis zu drei Terminen. Bei Naturheilkunde ist die HEK großzügiger: Sie übernimmt Kosten für Anthroposophische Medizin, traditionelle Chinesische Medizin und zusätzliche Homöopathie, während die DAK nur Homöopathie bis 500 € jährlich bezuschusst. Wer Alternativmedizin bevorzugt, ist bei der HEK also besser aufgehoben.

Welche Bonusprogramme lohnen sich für Familien, Sportler oder Rentner?

Familien profitieren bei der DAK von einem Family-Bonus: Kinder erhalten kostenlose Vorsorge-Check-ups und Eltern bekommen 50 € für Impfungen ihrer Sprösslinge. Sportler können über die DAK-App Schritte zählen und bis zu 130 € pro Jahr kassieren; wer eine nichtraucher-Kurs absolviert, bekommt 100 €. Die HEK wiederum belohnt Laufveranstaltungen mit Startgeld-Erstattung und bietet für Rentner kostenlose Sturzpräventionskurse an. Wer also aktiv ist und gerne Geld zurückbekommt, findet bei beiden Kassen Anreize – die DAK ist dabei etwas breiter aufgestellt.

Wie gut sind die digitalen Services – App, Video-Sprechstunde, Cloud?

Die DAK-App ist intuitiv: Sie können Termine verschieben, Video-Sprechstunden buchen und sogar Ihre Medikamente per QR-Code bestellen. Die HEK nutzt die Plattform „TK-Safe“, die ebenfalls Befunde speichert, aber noch wenige Ärzte nutzen. Video-Sprechstunden sind bei beiden möglich, doch die DAK bietet sie flächendeckender an. Wer Wert auf moderne Self-Service-Funktionen legt, ist bei der DAK aktuell besser bedient.

Welche Krankenkasse passt zu welchem Lebensstil?

Studenten und Berufseinsteiger, die sparen wollen und trotzdem Prämien sammeln möchten, sind bei der HEK gut aufgehoben. Familien profitieren von den breiten Bonusangeboten der DAK, weil sie für jedes Mitglied Geld zurückbekommen können. Selbstständige mit höherem Einkommen sparen durch den niedrigeren Zusatzbeitrag der HEK. Wer viel Wert auf Prävention und digitale Komfortfunktionen legt, findet bei der DAK ein rundes Paket.

Letztlich lohnt ein Blick auf die eigenen Prioritäten: Geld sparen oder mehr Leistung erhalten?

MerkmalDAK GesundheitHEK
Beitragssatz (inkl. Zusatz)16,2 %15,9 %
Zusatzbeitrag1,6 %1,3 %
Professionelle Zahnreinigung/Jahr2×60 €3×80 €
NaturheilkundeHomöopathie bis 500 €Homöopathie, TCM, Anthroposophie
Bonushöchstbetrag260 €250 €
App-FeaturesChat, Video-Sprechstunde, SchrittzählerTK-Safe-Cloud, Basis-App
Reiseschutzimpfungenjanein

DAK Gesundheit vs HEK – Krankenkassen Vergleich: Leistungen, Beiträge & Service im Detail

Welche der beiden Kassen – DAK Gesundheit oder HEK – schneidet in aktuellen unabhängigen Tests besser ab?

In der aktuellsten Stiftung-Warentest-Untersuchung (Finanztest 11/2023) belegt die DAK Gesundheit unter den großen gesetzlichen Krankenkassen mit der Gesamtnote „gut (2,3)“ den vierten Rang, während die HEK – Die Hanseatische Krankenkasse mit „befriedigend (2,9)“ im Mittelfeld landet. Der Unterschied zeigt sich vor allem beim Beitragssatz: Die DAK liegt 2024 bei 16,2 % (zzgl. 0,9 % Zusatzbeitrag), die HEK bei 15,7 %. Die DAK punktet durch ein breites Leistungsspektrum (z. B. Zuschuss zur Professionellen Zahnreinigung, Gesundheitskurse bis 100 %, weltweiter Notfallschutz) und ein ausgeprägtes Bonusprogramm („Bonus+“ mit bis zu 280 € pro Jahr). Die HEK wiederum bietet häufig kostenlose Zusatzleistungen wie Osteopathie oder Reiseschutz ohne Beantragung und setzt auf persönliche Beratung in den nördlichen Bundesländern. Beide Kassen erlauben einen papierlosen digitalen Service, wobei die DAK-App mehr Funktionen (z. B. Impfpass, eAU, Chat mit Ärzten) bietet.

Was krankenkassenkostentechnisch wirklich zählt

Der Beitragssatz allein sagt noch nicht aus, wie viel Geld am Ende des Monats auf Ihrem Konto bleibt. Entscheidend ist, welche Kosten die Krankenkasse für Sie übernimmt und welche Zusatzbeiträge oder Selbstbeteiligungen anfallen. Die DAK erhebt zwar 0,5 Prozentpunkte mehr, verzichtet dafür auf Zuzahlungen bei Rezepten für Kinder und übernimmt Kosten für Reiseschutzimpfungen. Die HEK lockt mit einem niedrigeren Satz, verlangt aber bei manchen Leistungen eine kleine Eigenbeteiligung. Rechnen Sie deshalb immer mit dem sogenannten „Netto-Vorteil“: Beitrag minus ersparte Ausgaben.

  1. Vergleichen Sie den Gesamtbeitrag (Arbeitnehmer + Arbeitgeberanteil) und nicht nur den Zusatzbeitrag.
  2. Prüfen Sie, welche regelmäßigen Ausgaben (Zahnarzt, Brillen, Heilfasten) die Kasse übernimmt – oft sparen Sie so mehr als 100 € jährlich.
  3. Nutzen Sie Online-Rechner der Krankenkassen: Geben Sie Alter, Familienstand und typische Behandlungen ein; so sehen Sie binnen zwei Minuten, welche Kasse für Sie günstiger ist.

Leistungen für Versicherte im Detail

Beide Kassen erfüllen den gesetzlichen Standard, doch das Plus an Leistungen unterscheidet sich deutlich. Die DAK Gesundheit setzt auf Prävention: neben Bonus+ zahlt sie Gesundheitskurse bis zu 100 % und bietet Online-Coachings zur Raucherentwöhnung oder Stressreduktion. Die HEK fokussiert sich auf alternative Heilmethoden und regionale Extras: In Hamburg beispielsweise gibt es kostenlose Fahrradunfall-Hilfe oder Unterstützung beim Umzug in eine barrierefreie Wohnung. Wer regelmäßig Osteopathie oder Naturheilverfahren nutzt, profitiert hier vom geringen bürokratischen Aufwand.

  1. DAK: Professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit 80 € Zuschuss – bei Zahnzusatzversicherung sogar 100 %.
  2. HEK: Osteopathie bis zu 12 Sitzungen pro Jahr ohne Rezept, sofern Sie in einem Bundesland wohnen, in dem die Kasse vertreten ist.
  3. Beide Kassen: Kinder bekommen Zuschüsse für Brillen, Schwimmkurse und verhaltensbezogene Therapien – prüfen Sie, ob die Kasse die vollen Kosten oder nur einen Teil übernimmt.

So wählen Sie die passende Krankenkasse aus

Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit möglich, wenn Sie mindestens 18 Monate Mitglied waren und eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende einhalten. Nutzen Sie diese Regel, um alle 12–24 Monate neu zu vergleichen. Achten Sie auf drei Kernfragen: Passt der Beitrag zu meinem Budget? Deckt die Leistung meine individuellen Gesundheitsbedürfnisse ab? Bietet die Kasse den Service, den ich brauche – etwa eine 24-Stunden-Hotline oder Videosprechstunden? Werden diese Kriterien erfüllt, ist die Wahl meist treffsicherer als nach einem einzelnen Testurteil.

  1. Erstellen Sie eine persönliche Checkliste: Notieren Sie chronische Erkrankungen, Hobbys (z. B. Risikosport) und geplante Familiengründung – so finden Sie Leistungen, die wirklich zählen.
  2. Nutzen Sie neutrale Vergleichsportale wie „Krankenkassen-Wahl“ des Bundesversicher

    Wie bewerten DAK-Gesundheit-Mitglieder im Vergleich zu HEK-versicherten Patienten ihre Leistungsqualität?

    Antwort:
    In repräsentativen Mitgliederbefragungen bewerten DAK-Gesundheit-Versicherte ihre Leistungsqualität durchschnittlich mit 2,0 („gut“), während HEK-Mitglieder mit 1,8 („sehr gut“) noch etwas zufriedener sind. Der Unterschied zeigt sich vor allem bei den digitalen Services: Die DAK bietet eine umfangreiche App mit Online-Terminbuchung, elektronischer Gesundheitsakte und Video-Sprechstunden, die HEK punktet zusätzlich mit einer persönlichen 24-Stunden-Hotline für komplexe Fälle. Beim Beitragssatz liegt die DAK bei 15,9 %, die HEK bei 15,5 % – ein Spitzenplatz im Vergleich. Bonusprogramme wie die DAK-Gesundheitswoche oder die HEK-Vital-App belohnen Mitgliedern gesundes Verhalten und senken den Zusatzbeitrag um bis zu 20 %. Beide Kassen übernehmen Zusatzleistungen etwa für Reiseimpfungen oder professionelle Zahnreinigung, wobei die HEK hier jährlich bis zu 150 € mehr erstatten kann.

    Welche Kosten entstehen und wie lässt sich der Beitrag senken?

    Der monatliche Beitrag setzt sich zusammen aus dem allgemeinen Gesundheitsfonds plus individuellem Zusatzbeitrag der Kasse. DAK und HEK liegen beide unter dem Bundesdurchschnitt, doch schon ein Wechsel der Krankenkasse kann Familien mit zwei Kindern rund 300 € pro Jahr sparen. Zusätzlich locken beide Kassen mit Bonusprogrammen: Wer regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen oder Online-Fitnesskurse nutzt, bekommt bis zu 400 € pro Jahr erstattet.

    1. Vergleichen Sie jedes Jahr auf Portalen wie medulife.net den aktuellen Zusatzbeitrag – selbst 0,2 Prozentpunkte sparen bei 4 000 € Bruttolohn 96 € jährlich.
    2. Nutzen Sie die DAK-Gesundheitswoche oder das HEK-Vital-Programm: Dokumentieren Sie Schritte, Impfungen und Früherkennungen, um sich die Prämie auszahlen zu lassen.
    3. Beantragen Sie Beitragsrückwähr, wenn sich Ihr Einkommen durch Elternzeit oder Studium reduziert – beide Kassen erlassen auf Antrag bis zu 50 % des Zusatzbeitrags.

    Welche Leistungen bringen wirklich Mehrwert für Versicherte?

    Beide Kassen übernehmen gesetzlich vorgeschriebene Leistungen vollständig. Unterschiede entstehen bei Zusatzleistungen: Die DAK bietet kostenlose Kurse zur Raucherentwöhnung und Online-Selbsthilfe bei Depressionen, die HEK zahlt zusätzlich Hebammen-Stillberatung bis zum zweiten Geburtstag und übernimmt bis zu 80 % für Osteopathie. Besonders gefragt sind digitale Services: Die DAK-App lässt Rezepte direkt ans Labor übermitteln, während die HEK-App mit „Arzt-Chat“ innerhalb von 30 Minuten Antworten gibt.

    1. Prüfen Sie, ob Ihre Lieblingsleistung dabei ist: DAK übernimmt Kieferorthopädie für Erwachsene bis 80 %, HEK zahlt Reiseschutzimpfungen ohne Limit.
    2. Beantragen Sie Homeoffice-Vorsorge: Die DAK erstattet bis zu 100 € für ergonomische Möbel, die HEK übernimmt 75 % für Blaulichtbrillen am Bildschirmarbeitsplatz.
    3. Nutzen Sie Second-Meinung per App: Beide Kassen organisieren unabhängige Gutachten bei schwerwiegenden Diagnosen – HEK garantiert 24-Stunden-Bearbeitung.

    Wie finde ich die passende Krankenkasse und wechsle sicher?

    Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit zwei Monaten Kündigungsfrist möglich. Entscheidend sind nicht nur Beitrag und Leistungen, sondern auch regionale Präsenz: Die DAK betreibt in Großstädten eigene Beratungszentren, die HEK kooperiert mit ländlichen Apotheken für persönliche Sprechstunden. Vergleichsportale liefern Zahlen, doch Erfahrungsberichte auf medulife.net zeigen, wie schnell Kassen bei chronischen Erkrankungen oder Rechnungsprüfungen reagieren. Bevor Sie wechseln, prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber Direktversicherungen oder vermögenswirksame Leistungen bevorzugt.

    1. Erstellen Sie eine Checkliste: Notieren Sie Ihre jährlichen Leistungen (Zahnarzt, Brillen, Reisen) und vergleichen Sie die Erstattungshöchstgrenzen von DAK und HEK.
    2. Prüfen Sie die Servicezeiten: HEK-Hotline 24/7, DAK-Chat montags bis samst

      Liegt der HEK-Zusatzbeitrag über oder unter dem Bundesdurchschnitt und wie positioniert sich dagegen die DAK Gesundheit?

      Der HEK-Zusatzbeitrag lag zuletzt bei 1,9 % und damit leicht unter dem aktuellen Bundesdurchschnitt von 2,2 %. Die DAK Gesundheit verlangt 2,4 % – ein Beitrag, der über dem Durchschnitt liegt, dafür aber auch ein umfangreicheres Leistungsportfolio beinhaltet: zusätzliche Vorsorgeleistungen, Bonusprogramme mit bis zu 400 € jährlich und eine der besten digitalen Ärzte-Apps. Im Vergleich zur HEK bietet die DAK also mehr Komfort, kostet aber rund 40 € jährlich mehr pro 1.000 € Bruttolohn. Wer vor allem auf den Preis schaut, ist bei der HEK besser aufgehoben; wer Wert auf umfassende Prävention und digitale Services legt, kann mit der DAK langfristig sparen.

      Welche Kosten fallen wirklich an? Beitragssatz, Zusatzbeiträge & versteckte Preise

      Der gesetzlich festgelegte Beitragssatz beträgt 14,6 % des Bruttogehalts, auf den jede Krankenkasse einen individuellen Zusatzbeitrag aufschlägt. Hinzu kommen Zusatzkosten für Selbstzahlerleistungen, die nicht jede Kasse übernimmt – etwa professionelle Zahnreinigung oder Reiseschutzimpfungen. Ein Blick in die Satzungsänderungen lohnt sich: Manche Kassen senken den Zusatzbeitrag nur für Neukunden, andere erhöhen parallel die Selbstbeteiligung bei Zahnersatz.

      1. Rechnen Sie den Zusatzbeitrag auf Ihr Jahreseinkommen hoch – so sehen Sie die reale Preisdifferenz zwischen HEK und DAK.
      2. Prüfen Sie, ob die Kasse versteckte Zuzahlungen für Hilfsmittel verlangt; diese können schnell teurer sein als ein niedriger Beitragssatz.
      3. Nutzen Sie offizielle Tarifrechner der Kassenärztlichen Bundesvereinigung – sie zeigen alle Sonderkosten auf einen Blick.

      Mehr Leistung für mehr Beitrag: Bonusprogramme, Vorsorge & digitale Services

      Die DAK investiert den höheren Zusatzbeitrag in Bonusprogramme (Fitness-Apps, Online-Coachings, Ernährungskurse) und übernimmt Kosten für HPV-Impfungen bis 45 Jahre oder Kieferorthopädie für Erwachsene. Die HEK konzentriert sich auf Grundleistungen und bietet nur ein einfaches Schrittzähler-Programm. Langfristig können gesundheitsbewusste Versicherte über die Prämien wieder mehr rausholen, als sie zusätzlich einzahlen.

      1. Vergleichen Sie die Höhe der Bonusprämien: DAK zahlt bis 400 €, HEK maximal 150 € pro Jahr.
      2. Prüfen Sie, ob die App der Kasse mit Ihrem Fitness-Tracker synchronisiert – so sparen Sie Zeit bei der Punkte-Erfassung.
      3. Fragen Sie gezielt nach Vorsorgeleistungen für Ihre Altersgruppe; DAK übernimmt beispielsweise Hautkrebs-Screening schon ab 35.

      So gelingt der Wechsel: Fristen, Vergleichsportale & häufige Stolperfallen

      Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende möglich. Den neuen Zusatzbeitrag sollten Sie nicht nur für dieses Jahr, sondern für die letzten drei Jahre betrachten – so erkennen Sie, ob eine Kasse regelmäßig erhöht. Wichtig: Ärztlich notwendige Zusatzleistungen müssen von der neuen Kasse fortgeführt werden, es sei denn, sie sind satzungsbefristet.

      1. Schicken Sie die Kündigung per Einschreiben und speichern Sie die Sendungsnummer – so haben Sie Beweis für die Fristwahrung.
      2. Prüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber Direktversicherungen mit der HEK oder DAK abschließt; manchmal sparen Sie Sozialabgaben.
      3. Beachten Sie Sonderregelungen für Studenten oder Rentner: Diese Gruppen können oft nur zum Semester- bzw. Jahresende wechseln.

      Welche konkreten Zusatzleistungen bietet die HEK, die die DAK Gesundheit in dieser Form nicht vollständig übernimmt?

      Die HEK – Die Heilfürsorgekrankenkasse ist eine betriebliche Krankenkasse mit Zulassungsbeschränkung, die vor allem für Beamtenanwärter und deren Familien offen steht. Sie bietet im Vergleich zur DAK Gesundheit einige Zusatzleistungen, die die DAK nur teilweise oder gar nicht übernimmt. Konkret sind dies: Erstattung von Zahnersatz bis zu 100 % (DAK: nur mit Zusatzversicherung), Heilpraktikerleistungen bis zu 400 € jährlich (DAK: keine Kostenübernahme), professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich (DAK: einmal), Reiseschutzimpfungen (DAK: nur Standardimpfungen), Alternative Behandlungsmethoden wie traditionelle chinesische Medizin (DAK: nicht enthalten) sowie Erstattung von Sehhilfen bis zu 200 € alle zwei Jahre (DAK: keine Leistung). Der Beitragssatz der HEK liegt bei 15,9 %, der der DAK bei 16,2 % – ein kleiner, aber feiner Unterschied für den Geldbeutel.

      Beitragssatz & Zusatzbeiträge: Was wirklich vom Gehalt bleibt

      Der Beitragssatz setzt sich aus dem allgemeinen Satz und dem individuellen Zusatzbeitrag zusammen. Bei der HEK ist dieser kombinierte Satz seit Jahren stabil niedrig, während die DAK ihren Zusatzbeitrag dynamisch anpassen muss. Da beide Kassen denselben prozentualen Arbeitnehmeranteil (7,95 %) erheben, wirkt sich ein niedrigerer Gesamtsatz direkt auf das Nettoeinkommen aus – besonders für Beamtenanwärter, deren Beitrag komplett selbst getragen wird.

      1. Vergleichen Sie vor dem Wechsel der Krankenkasse immer den kombinierten Beitragssatz, nicht nur den Zusatzbeitrag.
      2. Bei Nebentätigkeiten oder Honorartätigkeiten kann die HEK durch Befreiung vom Zusatzbeitrag sparen – prüfen Sie Ihre Einkommensnachweise.
      3. Nutzen Sie Online-Rechner beider Kassen: HEK zeigt sofort den möglichen Ersparnisbetrag, DAK erst nach Eingabe aller Sozialdaten.

      Leistungsunterschiede: Welche Kasse zahlt wann wie viel

      Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind gesetzlich vorgeschrieben, doch bei den Zusatzleistungen eröffnet sich Spielraum. Die HEK nutzt dies, um ihre Zielgruppe – Beamtenanwärter mit meist gutem Einkommen – mit präventiven und ästhetischen Leistungen zu locken. Die DAK wiederum setzt auf Bonusprogramme (z. B. 200 € für Fitness-Apps), die aber nur dann ausgezahlt werden, wenn alle Aktivitätsnachweise erbracht sind.

      1. Beantragen Sie Heilpraktikerrechnungen bei der HEK direkt über die App – die DAK lehnt solche Kosten standardmäßig ab.
      2. Lassen Sie professionelle Zahnreinigungen immer mit dem Stempel „individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)“ versehen; HEK übernimmt dann 100 %, DAK nur 80 € pro Jahr.
      3. Reiseimpfungen wie Gelbfieber oder Japan-Enzephalitis sollten mindestens acht Wochen vor Antritt erfolgen – HEK erstattet bis zu 500 €, DAK keine Kosten.

      Wechsel & Familienversicherung: So finden Sie die passende Kasse

      Ein Wechsel der Krankenkasse ist grundsätzlich monatlich möglich, doch die HEK nimmt nur bestimmte Berufsgruppen auf. Familienangehörige können nur beitragsfrei mitversichert werden, wenn der Hauptversicherte zur Zielgruppe gehört. Die DAK Gesundheit ist dagegen für alle offen und bietet spezielle Familienprogramme (z. B. Schwangerschafts-App, Eltern-Chat). Wer langfristig plant, sollte deshalb nicht nur die aktuellen Leistungen, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Kasse prüfen.

      1. Prüfen Sie vor dem Wechsel die Zulassungsvoraussetzungen der HEK: meist Nachweis über Beamtenverhältnis oder entsprechende Ausbildung.
      2. Rechnen Sie die gesamte Familienbeiträge durch: Bei der DAK zahlen Kinder nichts extra, bei der HEK nur, wenn sie ebenfalls zur Zielgruppe gehören.
      3. Informieren Sie sich über Kündigungsfristen: DAK-Kunden können bis zum 15. des Monats kündigen, HEK-Mitglieder müssen nur der neuen Kasse binnen zwei Wochen nach Aufnahmebestätigung beitreten.

      Häufig gestellte Fragen

      Wie unterscheiden sich die Beitragssätze von DAK Gesundheit und HEK?

      Der Beitragssatz besteht aus dem allgemeinen Beitragssatz (aktuell 14,6 %) plus einem zusätzlichen Beitrag, den jede Krankenkasse selbst festlegt. Die DAK Gesundheit lag 2024 bei 16,2 %, die HEK bei 15,9 %. Für einen Arbeitnehmer mit 3 000 € Brutto bedeutet das nur rund 4 € Unterschied im Monat – ein Butterbrot pro Monat. Der Beitrag wird jeweils zur Hälfte von Arbeitgeber und Versicherter getragen; Selbstständige zahlen allein.

      Beide Kassen bieten einen Beitragsrechner auf ihrer Website: einmal Ihr Gehalt eingeben, schon sehen Sie den genauen Satz.

      Welche Leistungen übernehmen DAK Gesundheit und HEK zusätzlich zum Gesetzlichen?

      Zusätzlich zur Standardversicherung erstatten beide Kassen Zahnreinigung (DAK bis 100 €, HEK bis 120 € pro Jahr). Die DAK Gesundheit übernimmt außerdem Reiseimpfungen und Kurse für Rücken- oder Stressprävention zu 100 %. Die HEK setzt auf Heilpraktiker: bis 400 € jährlich und deckt zusätzlich Sehtraining für Kinder ab. Beide bieten Krankenhaus- und Zahnzusatzversicherungen, allerdings als optionale Zusatzbausteine, die extra kosten.

      Prüfen Sie, welche Leistung Ihrem persönlichen Lebensstil den größten Mehrwert bringt.

      Wie funktionieren die Bonusprogramme und was bringen sie wirklich?

      DAK und HEK honorieren gesundheitsbewusstes Verhalten mit Bonuspunkten. Die DAK Vitality zahlt bis zu 120 € pro Jahr aus, wenn Sie z. B. Sportkurse oder Vorsorgeuntersuchungen nachweisen. Die HEK-Bonus belohnt dieselben Aktivitäten mit bis zu 100 € oder gibt eine kostenlose Apple Watch gegen monatliche Trainingsziele. Die Teilnahme ist freiwillig; Sie müssen nur einmal jährlich online Ihre Aktivitäten hochladen.

      Praktisch: Die Punkte lassen sich auch mit Partner-Apps wie Strava oder Apple Health automatisch synchronisieren.

      Wie schnell und einfach kann ich zur DAK Gesundheit oder HEK wechseln?

      Ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit einer 2-Monats-Frist zum Monatsende möglich. Melden Sie sich online bei Ihrer Wunschkasse an – entweder über das DAK-Portal oder die HEK-Website. Sie erhalten ein vorausgefülltes Formular, das Sie nur noch unterschreiben müssen. Die neue Kasse kündigt für Sie bei der alten und holt Ihre Gesundheitsdaten ab.

      Innerhalb von zwei Wochen erhalten Sie Ihre neue Versichertenkarte (eGK). Wichtig: Überweisungszeiträume oder laufende Kostenübernahmen bleiben durch das Beitragsentlastungsverfahren automatisch lückenlos bestehen.

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