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AOK Krankmeldung digital senden: So klappt’s in 2 Minuten ohne Papierkram

Sie liegen krank im Bett und müssen Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die AOK schicken? Keine Lust, zum Arztbriefkasten zu humpeln oder per Post zu warten? Die gute Nachricht: Die AOK ermöglicht inzwischen, Krankmeldungen, Rechnungen und Rezepte digital hochzuladen – schnell, papierlos und rund um die Uhr. Doch wo genau klickt man, welche Daten braucht das System und wie lässt sich ein Upload-Fehler binnen Sekunden beheben?

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen in drei Minuten, wie Sie Ihre Krankmeldung digital versenden, sichere Bestätigung erhalten und direkt wieder entspannt genesen können.

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Schritt-für-Schritt: So übermitteln Sie Ihre AOK Krankmeldung digital

Mit nur wenigen Klicks können Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt an die AOK senden, statt sie per Post einzureichen. Nach dem Arztbesuch scannen oder fotografieren Sie beide Seiten des gelben Scheins, melden sich auf „Meine AOK“ oder in der AOK-App an und laden das Dokument unter „Mitteilungen“ hoch. Bestätigen Sie die vorausgefüllten Daten, wählen Sie „Krankmeldung“ als Betreff und klicken auf „Senden“. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Eingangsbestätigung; die Weiterleitung an den Arbeitgeber erfolgt automatisch, sofern Sie dem vorher zugestimmt haben.

Welche Voraussetzungen für die digitale AOK Krankmeldung gelten

Sie benötigen eine gültige elektronische Gesundheitskarte (eGK), einen freigeschalteten AOK-Online-Zugang sowie ein Smartphone oder Scanner, der das Dokument in PDF oder JPG mit maximal 5 MB erfasst. Die digitale Übermittlung ist nur für erste Krankmeldungen möglich; Folgescheine müssen weiterhin in Papierform beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Drei Wege, Ihre Krankmeldung online zu versenden

Neben dem Web-Portal „Meine AOK“ steht die kostenlose AOK-App (iOS/Android) sowie die AOK Mobil Website zur Verfügung. Alle Varianten bieten denselben Datenschutzstandard, die App zusätzlich Push-Benachrichtigungen über den Bearbeitungsstand. Wählen Sie die Methode, die zu Ihrem Alltag passt – die hochgeladenen Dokumente sind geräteübergreifend sofort sichtbar.

So fotografieren Sie den Krankenschein korrekt ab

Legen Sie den Schein auf eine helle Unterlage, achten Sie auf gleichmäßige Ausleuchtung und erfassen beide Seiten vollständig. Schneiden Sie im Anschluss Bildränder zu, sodass alle QR-Codes und Stempel lesbar bleiben. Speichern Sie die Datei in Farbe und mit 300 dpi; so vermeiden Sie Zurückweisungen durch unleserliche Barcodes.

Diese Angaben müssen auf der hochgeladenen Krankmeldung stehen

Prüfen Sie, dass Versichertennummer, Beginn und voraussichtliches Ende der Arbeitsunfähigkeit sowie der volle Name des behandelnden Arztes lesbar sind. Fehlende Unterschriften oder ein beschädigter Datumsstempel sind die häufigsten Gründe für manuelle Nachfassungen. Ist eine Angabe unvollständig, erhalten Sie umgehend eine Nachricht im Postfach.

Bearbeitungszeiten und Statusverfolgung

Nach erfolgreichem Upload wird Ihre digitale AOK Krankmeldung innerhalb eines Werktages geprüft und an den Arbeitgeber weitergeleitet. Den aktuellen Status sehen Sie unter „Meine Dokumente“ als „in Bearbeitung“, „weitergeleitet“ oder „abgeschlossen“. Sollte der Arbeitgeber die elektronische Übermittlung nicht akzeptieren, wird er per E-Mail informiert und Sie per Post benachrichtigt.

MethodeRechnung erforderlichMax. DateigrößeVerarbeitungsdauerHinweis
Meine AOK WebNein5 MB pro Datei1 Werktagidealerweise PDF
AOK-AppNein5 MB pro Foto1 Werktagautomatische Bildoptimierung
E-Mail (nur bei Einverständnis)Ja10 MB gesamtbis 3 Werktageverschlüsseltes AOK-Postfach erforderlich

AOK Krankmeldung digital senden – Schritt-für-Schritt-Anleitung für Arbeitnehmer

Unter welchen Voraussetzungen übernimmt die AOK eine digital eingereichte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne postalischen Beleg?

Die AOK erkennt eine digital eingereichte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne postalischen Beleg an, wenn der elektronische Datensatz direkt vom Arzt über die „AOK-Bescheinigungsabruf“-Schnittstelle übermittelt wurde. Der Versicherte muss dabei über einen aktiven Abrufstatus verfügen, den er einmalig im Online-Portal oder in der App aktiviert. Fehlt dieser Abruf, muss zusätzlich die gelbe Erstbescheinigung im Original per Post nachgereicht werden.

1. Voraussetzungen für den digitalen Abruf

Die AOK kann nur dann auf Papier verzichten, wenn der Arzt die digitale Bescheinigung versendet und gleichzeitig der abrufberechtigte Versicherte beim Versand aktiv ist. Die technische Grundlage ist die gematik-ePA-Schnittstelle, die seit 2022 flächendenkend eingeführt wurde.

  1. Login im AOK-Online-Portal oder der AOK-App und Menüpunkt „Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung“ wählen.
  2. Dort „Abruf aktivieren“ anklicken – reicht für alle weiteren Krankmeldungen dieses Kalenderjahres.
  3. Bei Wechsel der Krankenkasse oder nach Widerruf der Einwilligung den Abruf erneut freischalten.

2. So reichen Sie die AU-Bescheinigung digital ein

Sollte der Arzt keine elektronische Schnittstelle nutzen, können Sie die Rechnung bzw. Bescheinigung selbst hochladen. Scannen oder fotografieren Sie dabei beide Seiten der gelben AU und stellen Sie sicher, dass alle Daten vollständig und gut lesbar sind.

  1. Im Online-Portal auf „Dokumente hochladen“ klicken und Dateityp „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ wählen.
  2. PDF oder JPEG max. 5 MB, mehrere Seiten zu einer Datei zusammenfassen.
  3. Absenden und den Bearbeitungsstatus unter „Meine Erstattungen“ verfolgen – meist erfolgt die Bestätigung innerhalb von 48 h.

3. Was tun, wenn die digitale AU abgelehnt wird?

Ein Ablehnungsgrund ist meist, dass die Erstbescheinigung fehlt oder der Arzt die ICD-10-Schlüsselnummer nicht korrekt übermittelt hat. In diesem Fall fordert die AOK Sie per E-Mail oder Brief auf, die Original-Dokumente nachzureichen.

  1. Prüfen Sie im Postfach des Online-Portals, welche Unterlagen konkret fehlen.
  2. Senden Sie die fehlende Rechnung oder AU per Einschreiben an die hinterlegte AOK-Adresse.
  3. Legen Sie eine kurze Deckblatt-Notiz bei: Name, Versichertennummer, Zeitraum der Krankmeldung und Betreff „Nachreichung AU“.

Über welche verschlüsselten Kanäle leitet die AOK die elektronische Krankmeldung vom Praxis-System in die Mitgliederakte weiter?

Die elektronische Krankmeldung, die Ihr Arzt über das Praxis-System erstellt, gelangt verschlüsselt über das AOK-Online-Portal und die AOK-App in Ihre persönliche Mitgliederakte. Die Übertragung erfolgt durch eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Schnittstelle zwischen der Arztpraxis und dem AOK-Server, die auf dem TI-Konnektor (Telematikinfrastruktur) basiert. Dieser Kanal erfüllt die Anforderungen der deutschen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und nutzt zusätzlich eine TLS 1.3-Verschlüsselung, sodass Krankmeldungen direkt, sicher und ohne Umweg über Dritte in die digitale Akte übertragen werden.

Voraussetzungen für die sichere elektronische Krankmeldung

Bevor die Praxis Ihre Krankmeldung elektronisch an die AOK senden kann, müssen Sie Ihre Einwilligung erteilen und die technischen Voraussetzungen erfüllen. Ohne diese Freigabe kann das Dokument nicht verschlüsselt übermittelt werden.

  1. Registrieren Sie sich einmalig im AOK-Online-Portal mit Ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und Ihrem Personalausweis.
  2. Bestätigen Sie die Einwilligung zur elektronischen Datenübermittlung direkt in der AOK-App oder im Portal unter „Meine Daten“.
  3. Teilen Sie Ihrer Arztpraxis mit, dass Sie elektronische Krankmeldungen wünschen, damit diese Ihre AOK-Mitgliedsnummer im Praxis-System hinterlegt.

Schritt-für-Schritt: So prüfen Sie den Eingang in der App

Sobald die Praxis die Krankmeldung versendet, erhalten Sie eine Push-Benachrichtigung in der AOK-App. Innerhalb weniger Minuten liegt das Dokument in Ihrer persönlichen Mitgliederakte – Sie können es dort einsehen, herunterladen oder für weitere Erstattungsanträge nutzen.

  1. Öffnen Sie die AOK-App, tippen Sie auf „Meine Akte“ und danach auf „Krankmeldungen“.
  2. Kontrollieren Sie Datum, Dauer und Diagnoseschlüssel; bei Fehlern wählen Sie „Rückfrage an Praxis“ direkt aus dem Dokument heraus.
  3. Speichern Sie die PDF-Datei lokal oder leiten Sie sie über den verschlüsselten AOK-Mail-Dienst an Ihren Arbeitgeber weiter.

So reichen Sie ergänzende Dokumente für Ihre Erstattung ein

Falls Sie nach der Krankmeldung noch Rechnungen oder weitere Dokumente für eine Erstattung einreichen möchten, können Sie diese ebenfalls über den geschützten Kanal hochladen. Die Dateien werden automatisch mit Ihrer elektronischen Krankmeldung verknüpft und sicher in der AOK-Datenbank abgelegt.

  1. Scannen Sie Rechnungen und Quittungen in einem Durchgang ein (max. 5 MB, Formate PDF oder JPG) und laden Sie sie im Bereich „Dokumente einreichen“ hoch.
  2. Ordnen Sie jedem Upload die zugehörige Krankmeldung zu, damit die Bearbeitung beschleunigt wird.
  3. Verfolgen Sie den Status Ihrer Erstattung in Echtzeit unter „Meine Anträge“ – Sie erhalten eine verschlüsselte Benachrichtigung, sobald der Betrag auf Ihr Konto überwiesen wurde.

Welche Schritte sind von der Arztpraxis bis zur AOK nötig, um die Krankmeldung digital zu versenden?

Die digitale Krankmeldung der AOK verläuft in drei zentralen Etappen: Der Arzt erstellt elektronisch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), übermittelt sie per sicherer Online-Praxis-Software an den AOK-Server und informiert den Patienten mit einem Datencode. Die Krankenkasse empfängt die AU sofort, prüft sie automatisiert und leitet die Daten an den Arbeitgeber weiter – ohne Papier, ohne Postweg und ohne dass Sie selbst Hand anlegen müssen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Praxis an dem elektronischen Verfahren teilnimmt und Ihre Versichertendaten korrekt hinterlegt sind.

Voraussetzungen für die digitale AU an die AOK

Bevor die Arztpraxis die Krankmeldung elektronisch versenden kann, muss sie über eine TI-Konforme Signaturkarte verfügen, die Praxissoftware muss den AOK-Versanddienst aktiviert haben, und Sie als Patient müssen Ihre Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben. Ohne diese formale Grundlage bleibt der Praxis nur der klassische Weg per Post.

  1. Lassen Sie sich beim Empfangsbereich bestätigen, dass die Praxis online an die AOK meldet.
  2. Zeigen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte vor und klären Sie, ob die Einwilligung zur digitalen AU schon einmal erteilt wurde.
  3. Prüfen Sie, ob Ihre aktuelle Adresse und Versichertennummer in der Praxissoftware hinterlegt sind, damit die Krankmeldung zugeordnet werden kann.

So funktioniert der digitale Versand Schritt für Schritt

Der Arzt erfasst in seiner Software die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, lässt die AU digital signieren und sendet sie über das securePlus-Netz direkt an die AOK. Innerhalb von Sekunden erhält die Krankenkasse die Meldung, speichert sie gegen Manipulation ab und informiert den Arbeitgeber automatisch – ohne Medienbruch.

  1. Der Arzt klickt „AU digital an AOK senden“; die Software erzeugt einen Versandbeleg mit QR-Code.
  2. Die AOK bestätigt den Eingang per elektronischem Lieferschein, der in der Praxis abgespeichert wird.
  3. Sie erhalten einen Datencode, den Sie bei Bedarf in der AOK-App oder im Online-Portal zur Einsicht Ihrer AU verwenden können.

Nachversand und Kontrolle über die AOK-App

Sollten Sie die AU einsehen oder mitteilen wollen, dass der Arbeitgeber die Meldung nicht erhalten hat, öffnen Sie die AOK-App, wählen „Meine Krankmeldungen“ und zeigen dort den Datencode ein. Der Status wird live abgerufen; bei Unstimmigkeiten kann direkt ein Feedback an die AOK gesendet werden.

  1. Scannen Sie den Datencode in der AOK-App oder geben Sie die AU-Nummer manuell ein.
  2. Kontrollieren Sie den Empfangsbestätigungsstatus und klicken Sie ggf. „Arbeitgeber benachrichtigen“.
  3. Bei Fehlermeldungen nutzen Sie den integrierten Support-Chat, um die digitale AU erneut zustellen zu lassen.

An welche technischen Schnittstelle muss sich der Versicherte, um seine elektronische Krankmeldung der AOK zuzustellen?

Die elektronische Krankmeldung der AOK wird über die zentrale Schnittstelle „AOK-Gesundheitsnetz“ entgegengenommen, die sowohl im Online-Portal „Meine AOK“ als auch in der AOK-App als integrierter Upload-Bereich fungiert. Nach der erfolgreichen Anmeldung mit Ihren Login-Daten (alternativ per ELGA-Zugang oder Handy-Signatur) navigiert der Versicherte zum Menüpunkt „Meine Leistungen → Krankmeldung einreichen“ und wählt dort die technische Schnittstelle „Digitale Krankmeldung“ aus. Das System generiert automatisch eine verschlüsselte Datenverbindung zur AOK-Back-End-Infrastruktur, sodass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes (sowie ggf. weitere Dokumente) direkt an die Sachbearbeitung übermittelt wird – ohne Postweg und innerhalb weniger Sekunden.

Voraussetzungen für die digitale Krankmeldung

Bevor die Krankmeldung online übermittelt werden kann, muss der Versicherte sicherstellen, dass seine AOK-Deckung aktiv ist, die Praxis seines Vertrauens bereits an das eAU-Verfahren (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) angeschlossen ist und er über einen befugten Zugang zum Online-Portal oder zur App verfügt. Ohne diese Grundvoraussetzungen kann die technische Schnittstelle die Daten nicht korrekt zuordnen und der Vorgang wird abgewiesen.

  1. Arztpraxis muss an die elektronische AU (eAU) angebunden sein – erkennbar am eAU-Logo im Eingangsbereich oder auf der Homepage.
  2. Mein AOK-Konto aktivieren: dazu Online-Registrierung mit Versichertennummer und einmaliger SMS- oder E-Mail-Validierung abschließen.
  3. Gültigen ELGA-Zugang oder Handy-Signatur bereithalten, wenn die Signaturfunktion für besonders sensible Daten genutzt werden soll.

Schritt-für-Schritt: So übermitteln Sie die Krankmeldung online

Nachdem der Arzt die elektronische AU ausgestellt hat, kann der Versicherte diese innerhalb von Sekunden an die AOK weiterleiten. Die Schnittstelle prüft automatisch die Plausibilität (Versichertenstatus, Zeitraum, Praxiskennung) und bestätigt den Eingang per Push-Benachrichtigung sowie E-Mail. Dadurch entfällt das Ausdrucken, Kuvertieren und Posten der gelben AU-Bescheinigung.

  1. In der AOK-App oder unter „meineaok.at“ einloggen, Menüpunkt „Krankmeldung“ öffnen und „Neue Krankmeldung“ anklicken.
  2. Die vom Arzt erhaltene QR-Karte scannen oder die 16-stellige eAU-Nummer manuell eingeben; ggf. zusätzliche Dokumente (Rezepte, Befunde) als PDF/JPEG anhängen.
  3. Mit „Absenden“ die verschlüsselte Datenpaket-Übertragung starten; den Eingangs-Code notieren – er dient als Nachweis im Streitfall.

Häufige Stolperfallen und schnelle Lösungen

Selbst wenn die technische Schnittstelle korre angesteuert wurde, kann es zu Fehlermeldungen kommen. Meist sind unvollständige Browser-Cache-Daten, fehlende JavaScript-Freigaben oder eine noch nicht synchronisierte eAU die Ursache. Ein paar gezielte Maßnahmen beheben über 90 % aller Nutzerprobleme innerhalb weniger Minuten.

  1. Vor jedem Upload Browser-Cache löschen und sicherstellen, dass Cookies von „aok.de“ akzeptiert werden – sonst bricht die TLS-Verschlüsselung ab.
  2. Prüfen, ob die Krankmeldung beim Arzt bereits als „übermittelt“ markiert ist; andernfalls kann die Schnittstelle keine Daten abrufen (Rückfrage beim Praxispersonal genügt).
  3. Bei Status „Fehlerhaft“ den Kundenservice der AOK über die 24/7-Chat-Funktion kontaktieren und die Transaktions-ID angeben – meist liegt ein temporärer Server-Timeout vor, der innerhalb von 30 Minuten behoben wird.

Häufig gestellte Fragen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um meine AOK-Krankmeldung digital zu versenden?

Sie benötigen einen gültigen Mein AOK-Zugang, die neueste Version der AOK-App oder einen modernen Browser für das Online-Portal. Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) muss als PDF oder Foto in gut lesbarer Qualität vorliegen. Achten Sie darauf, dass alle vier Ecken des Dokuments sichtbar sind und die ICD-Nummer sowie das Datum nicht verschwommen sind. Nach dem Upload erhalten Sie eine Eingangsbestätigung; die Original-AU trotzdem bis zum Ablauf der Frist aufzubewahren, bleibt Pflicht.

Kann ich mehrere Rechnungen oder ergänzende Dokumente gemeinsam mit der Krankmeldung einreichen?

Ja, nach dem Upload der AU öffnet sich im Menüpunkt „Anhänge hinzufügen“ die Möglichkeit, bis zu zehn Dateien gleichzeitig hochzuladen. Achten Sie darauf, dass Rechnungen von Ärzten, Zahnärzten oder Kliniken jeweils einzeln als PDF benannt sind (max. 5 MB pro Datei). Nach erfolgreichem Versand erhalten Sie eine Transaktionsnummer, unter der Sie den Bearbeitungsstand jeder eingereichten Erstattung nachverfolgen können. Sollte ein Dokument fehlen, wird die AOK Sie per Push-Nachricht oder E-Mail um schnelle Nachreichung bitten.

Was tun, wenn die digitale Krankmeldung im Portal nicht angezeigt wird?

Zuerst prüfen Sie, ob Sie sich im richtigen Versichertenstatus befinden: Familienversicherte müssen die letzte fünfstellige Nummer ihrer eigenen AOK-Karte eingeben. Löschen Sie anschließend den Browser-Cache oder aktualisieren Sie die AOK-App auf die neueste Version. Sollte die AU weiterhin fehlen, wählen Sie „Manuelle Eingabe“ und geben Sie Arztpraxis, Ausstellungsdatum und voraussichtliches Ende ein. Innerhalb von 24 Stunden verknüpft das System Ihre Eingabe mit der elektronischen AU der Praxis und schließt den Fall automatisch ab.

Wie lange dauert die Erstattung und kann ich den Vorgang beschleunigen?

Nach Eingang aller Dokumente im Online-Portal bearbeitet die AOK 98 % aller Fälle innerhalb von fünf Werktagen. Den Status sehen Sie unter „Meine Leistungen“ in der Timeline. Um zu beschleunigen, laden Sie Rechnungen sofort im Anschluss an den Arztbesuch hoch und aktivieren die Option „Vorauszahlung beantragen“. Liegt eine elektronische AU vor, wird die Krankengeldzusage automatisch per Push-Nachricht versandt. Bei Erstattungen über 300 € kann die AOK per E-Mail zusätzlich die Original-Unterlagen anfordern; reichen Sie diese dann per Post nach, verlängert sich die Bearbeitung um durchschnittlich zwei weitere Tage.

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