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AOK Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung online: So klappt die digitale Krankschreibung in unter 5 Minuten

Du liegst flach, die Nase läuft, und der letzte Nerv ist das Formular. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss heute noch an die AOK – aber wie? Fax vergessen, Post zu langsam, Praxis geschlossen. Kein Grund, den Kopf in den Kissen zu vergraben. In wenigen Klicks landet dein gelber Schein digital beim Krankenkassen-Server, sicher und rechtzeitig. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du die AU über die AOK-App oder das Online-Portal hochlädst, welche Daten du brauchst und welche Fallstricke dich sonst noch warten.

Krankfeiern war gestern – heute regeln wir’s online.

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Schritt für Schritt: Die AOK Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ganz bequem online einreichen

Kein Gang mehr zur Filiale, kein Briefkasten-Geplänkel: Sie laden Ihre gelbe Karte einfach per Foto oder PDF im AOK-Gesundheitsportal hoch – oder schicken sie direkt aus der „Meine AOK“-App. Öffnen Sie den Menüpunkt „Leistungen einreichen“, wählen Sie „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“, fotografieren oder scannen Sie beide Seiten des Formulars, prüfen Sie die Vorschau, ergänzen die Fehlzeiten und klicken auf „Absenden“. Weniger als zwei Minuten, danach erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und in der Regel innerhalb von drei Arbeitstagen eine Rückmeldung.

Welche Voraussetzungen gelten für die Online-Einreichung?

Ihr Arzt muss die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) bereits an die AOK übermittelt haben; die Papier-Farbmarkierung dient nur als Ihr persönlicher Nachweis. Parallel benötigen Sie einen freigeschalteten AOK-Online-Zugang bzw. die App in aktueller Version. Achten Sie auf ein eindeutiges Foto: alle vier Ecken sichtbar, keine Schatten oder Spiegelungen, Dateigröße unter 10 MB.

App oder Browser – welcher Weg ist der sicherste?

Beide Kanäle sind TLS-verschlüsselt und DSGVO-konform; die native App bietet jedoch Face-ID-/Fingerabdruck-Login und einen Offline-Zwischenspeicher, falls Ihr Empfang schwächelt. Dort können Sie mehrere Krankmeldungen sammeln und gebündelt versenden. Im Browser profitieren Sie von der größeren Ansicht und bequemen Drag-&-Drop-Funktion – ideal, wenn Sie ohnehin am PC arbeiten.

Dokumente, die Sie zusätzlich hochladen sollten

Seit 2022 reicht oft die eAU allein, doch bei Mehrfach-Befunden oder Folgerezepten kann die AOK Rückfragen stellen. Laden Sie deshalb bitte mit: das krankheitsbedingte Rezept, ggf. Arztbriefe oder Befundberichte sowie bei Unfällen die Unfallanzeige Ihres Arbeitgebers. Benennen Sie Dateien aussagekräftig (z. B. „AU 2024-09-18 Mustermann.pdf“), damit der Bearbeiter schnell den Überblick behält.

So verkürzen Sie die Bearbeitungszeit auf 24 Stunden

Reichen Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt am ersten Krankheitstag hoch und setzen Sie das Feld „Information an Arbeitgeber durch AOK“ auf „Ja“. Damit entfällt für Ihren Arbeitgeber die Meldepflicht und die AOK priorisiert Ihren Fall. Bei wiederholten AU-Einreichungen innerhalb von sechs Monaten wird automatisch der Verdacht auf Dauermeldung geprüft – halten Sie deswegen alle Seiten des Formulars parat, um Nachfragen zu vermeiden.

Was tun, wenn die Online-Einreichung fehlschlägt?

Prüfen Sie zuerst, ob die Dateigröße 10 MB überschreitet oder das PDF passwortgeschützt ist. Nutzen Sie alternativ den AOK Upload-Assistenten (Browser-Link in der Fehlermeldung); dieser komprimiert Bilder automatisch. Sollte das Portal wider Erwarten offline sein, senden Sie die Unterlagen per E-Mail an Ihre regionale AOK-Adresse (Betreff: „AU-Online [Versichertennummer]“) oder nutzen die 48-Stunden-Regel: Fotos per WhatsApp-Secure an die offizielle AOK-Nummer – Sie erhalten umgehend eine Ticket-ID zur weiteren Verfolgung.

MethodeBenötigte ZugangsdatenMax. DateigrößeRegel­bearbeitungExpress-Bearbeitung
„Meine AOK“-AppAOK-Kundennummer + 5-stelliger PIN10 MB pro Datei3 Werktage24 h bei direktem Upload am 1. AU-Tag
AOK-Web-Portal (Browser)AOK-Kundennummer + Pers. Passwort10 MB pro Datei3 Werktage24 h bei direktem Upload am 1. AU-Tag
E-Mail (Fallback)E-Mail-Adresse in AOK-Profil hinterlegt25 MB Gesamtgröße4 Werktagenicht garantiert
Post (klassisch)keinePapier7–10 Werktagenicht möglich

Schritt-für-Schritt-Anleitung: AOK Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung online einreichen – so sparen Sie Zeit und Nerven

Läßt sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung der AOK per Mausklick direkt an die Krankenkasse übermitteln?

Ja, die elektronische Krankmeldung der AOK ist seit 2021 flächendeckend möglich – der Arzt übermittelt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt über die sichere Telematikinfrastruktur an Ihre Krankenkasse. Für Sie entfällt damit der Weg zum Briefkasten oder Scanner; Sie brauchen nur kurz in der AOK-App oder im Online-Portal zu prüfen, ob der Datensatz eingegangen ist. Sollte Ihr Arbeitgeber ebenfalls an das System angeschlossen sein, erhält er die Information automatisch und rechtssicher – ohne Papier, ohne Wartezeit.

Welche Voraussetzungen für die digitale Krankschreibung erfüllt sein müssen

Damit die AOK die Bescheinigung elektronisch entgegennehmen kann, muss der Arzt eine Praxis mit TI-Anschluss besitzen und die sogenannte eAU aktivieren. Versichertenseitig benötigen Sie ein freigeschaltetes Online-Portal-Konto bzw. die installierte App mit Ihrer 10-stelligen Versichertennummer. Bringen Sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch am besten Ihre elektronische Gesundheitskarte mit, damit die Zuordnung sofort klappt.

  1. Vorab in der AOK-App unter „Meine Daten“ die E-Mail-Adresse bestätigen – sonst kann keine Bestätigung versendet werden.
  2. Den Arzt darauf hinweisen, dass Sie die digitale Krankmeldung wünschen; viele Praxen verschicken standardmäßig noch Papier.
  3. Innerhalb von 24 Stunden in der App nachschauen: Menüpunkt „Meine Leistungen“ → „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen“ sollte den neuen Eintrag anzeigen.

So reichen Sie fehlende Unterlagen oder ergänzende Dokumente digital ein

Falls der Arzt nur die AU selbst übermittelt, zusätzliche Atteste oder Befunde aber noch fehlen, können Sie diese nachträglich als PDF oder Foto im Online-Portal hochladen. Die Plattform akzeptiert Dateien bis 10 MB, wichtig ist, dass alle Texte leserlich und die Rechnungsnummer oder Ihre Versichertennummer auf dem Ausdruck sichtbar sind. Nach dem Upload erhalten Sie eine Eingangsbestätigung mit Ticketnummer – so behalten Sie den Überblick.

  1. Rechnung oder Befund komplett auf eine A4-Seite scannen, Ecke für Ecke, um Rückfragen zu vermeiden.
  2. Dateiname vergeben: „2024-07-25_AOK_Ergaenzung_AU“ erleichtert dem Bearbeiter die Zuordnung.
  3. Upload unter „Dokumente einreichen“ → „Arbeitsunfähigkeit“ auswählen, Ticketnummer notieren und bei Rückfragen direkt parat haben.

So beantragen Sie Erstattungen für Rezeptgebühren oder Praxiszuzahlungen während der AU

Während Ihrer Arbeitsunfähigkeit fallen oft kleine Rechnung-beträge an: Zuzahlung für Medikamente, Hilfsmittel oder Praxisgebührenerlass. Auch diese können Sie ohne Papierkram zurückholen. Nach erfolgreichem Upload der Dokumente prüft die AOK binnen weniger Tage und überweist den Betrag auf das hinterlegte Konto. Die App informiert Sie per Push, sobald die Erstattung freigegeben ist.

  1. Quittungen sofort digitalisieren, bevor der Thermodruck verblasst – so bleiben alle Details sichtbar.
  2. Rechnungsbetrag und Rezeptgebühr in der App einzeln eintragen, damit keine Doppelvergütung erfolgt.
  3. IBAN im Profil hinterlegen und „Erstattung auf mein Konto“ aktivieren, damit die AOK nicht per Scheck sendet.

Kann der Versicherte die eigene AOK-AU jederzeit in der Online-Filiale oder der App herunterladen?

Ja – AOK-Versicherte können ihre AU-Bescheinigung (Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung) jederzeit über die Online-Filiale oder die AOK-App herunterladen, sofern der behandelnde Arzt die Bescheinigung elektronisch erstellt hat. Nach dem Praxisbesuch steht das Dokument in der persönlichen Postbox des Versicherten bereit; man kann es als PDF speichern, ausdrucken oder direkt an den Arbeitgeber weiterleiten. Die Funktion ist kostenlos, 24 Stunden verfügbar und spart Postweg sowie Wartezeiten.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um die AU digital abzurufen?

Um die elektronische Krankmeldung abzurufen, benötigen Sie eine Online-Zugangsdaten der AOK sowie eine Arztpraxis, die die eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) aktiv versendet. Ohne diese beiden Komponenten kann die Bescheinigung nicht im Portal erscheinen.

  1. Registrieren Sie sich in der AOK-App oder der Online-Filiale mit Ihrer Versichertennummer und einem selbst gewählten Passwort.
  2. Bestätigen Sie Ihre Identität per Video-Ident oder PostIdent-Verfahren, wenn Sie dies noch nicht getan haben.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihr Arzt die eAU an Ihre Krankenkasse übermittelt – fragen Sie ggf. nach dem „gelben Umschlag“.

So laden Sie die AU-Bescheinigung Schritt für Schritt herunter

Nach dem Login finden Sie alle digitalen Dokumente übersichtlich in Ihrer Postbox. Die AU ist nach Datum sortiert und mit dem Stichwort „Arbeitsunfähigkeit“ gekennzeichnet. Ein Klick genügt, um das PDF auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer zu übertragen.

  1. Öffnen Sie die Online-Filiale oder die AOK-App und wählen Sie „Meine Dokumente“ bzw. „Postbox“.
  2. Klicken Sie auf die gewünschte Krankmeldung und dann auf das Download-Symbol – das Dokument landet in Ihrem Standard-Download-Ordner.
  3. Speichern Sie die Datei sicher oder leiten Sie sie per E-Mail an Ihren Arbeitgeber weiter, ohne sie ausdrucken zu müssen.

Welche Vorteile bietet die digitale AU gegenüber der Papierversion?

Die elektronische Bescheinigung schützt vor Verlust, beschleunigt den Erstattungsprozess und spart Portokosten. Gleichzeitig reduziert sie Kontakte im Krankheitsfall und hält alle Daten zentral in einem Online-Portal bereit.

  1. Sie erhalten push-up-Benachrichtigungen, sobald die neue Krankmeldung eintrifft – keine Überraschungen mehr.
  2. Die digitale Signatur ist rechtsgültig; viele Arbeitgeber akzeptieren das PDF ohne zusätzlichen Stempel.
  3. Bei wiederholter Arbeitsunfähigkeit behalten Sie den Überblick: alle AU-Daten lassen sich bequem chronologisch filtern und bei Bedarf an einen Anwalt oder einen Erstattungsdienst weiterleiten.

Gelten digital eingereichte AOK-Krankmeldungen beim Arbeitgeber und der Krankenkasse als vollwertiger Nachweis?

Ja – wenn Sie Ihre Krankmeldung über die AOK-App oder das Online-Portal übermitteln, erhält Ihr Arbeitgeber sofort eine amtlich anerkannte elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Die AOK leitet die Daten direkt an die Sozialversicherung weiter; Krankenkasse und Arbeitgeber können den digitalen Nachweis ohne weiteres Papier verwenden. Allerdings muss Ihrem Arbeitgeber die betriebliche E-Mail-Adresse oder die Personalnummer bekannt sein, damit die AU dort automatisch landet. Sollte Ihr Arbeitgeber noch nicht am AOK-Datenaustausch teilnehmen, erhalten Sie einen Download-Link, den Sie ausdrucken oder per E-Mail weiterleiten können – rechtlich gilt auch diese Datei vollständig.

Voraussetzungen für die digitale AOK-Krankmeldung

Bevor Sie die Krankmeldung online versenden, müssen Sie einmalig Ihr Konto freischalten und sicherstellen, dass alle Versicherten- und Betriebsdaten korrekt hinterlegt sind. Ohne vollständige Angaben zum Arbeitgeber kann die elektronische AU nicht zugestellt werden.

  1. Registrieren Sie sich im AOK-Online-Portal oder der AOK-App mit Ihrer Versichertennummer und einem Sicherheitsverfahren (Handy-Signatur oder PostIdent).
  2. Tragen Sie im Menü „Meine Daten“ die aktuelle Betriebsnummer Ihres Arbeitgebers ein – diese finden Sie auf Ihrer Lohnabrechnung.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail-Adresse und ggf. die dienstliche E-Mail-Adresse des Arbeitgebers korrekt gespeichert sind.

Schritt-für-Schritt: So übermitteln Sie die AU digital

Sobald Sie das ärztliche Attest erhalten, reicht meist ein Scan oder ein Foto, um die Krankmeldung an die AOK zu übermitteln. Die Krankenkasse erstellt daraus die offizielle elektronische AU und leitet sie weiter.

  1. Öffnen Sie die AOK-App, wählen Sie „Rechnungen & Dokumente“ und anschließend „Krankmeldung hochladen“.
  2. Fotografieren Sie den gelben AU-Schein vollständig und scharf – achten Sie auf QR-Code und Arzt-Siegel.
  3. Bestätigen Sie den Empfänger (Arbeitgeber/Krankenkasse) und senden Sie das Dokument ab; Sie erhalten sofort eine Eingangsbestätigung mit Referenznummer.

Rechtswirksamkeit und Nachkontrolle für Arbeitgeber

Die digitale AU ist seit 2021 gesetzlich gleichgestellt; Ihr Arbeitgeber darf keine zusätzliche Papierforderung stellen. Die AOK speichert die Krankmeldung zehn Jahre lang revisionssicher, sodass spätere Prüfungen durch Betriebsprüfer oder die Krankenkasse jederzeit möglich sind.

  1. Arbeitgeber können die AU-Daten direkt im AOK-Betriebsportal einsehen und in die Lohnsoftware importieren – eine Nachabfrage beim Arzt entfällt.
  2. Im Falle einer Krankheitsfolge oder eines Unfalls wird die elektronische AU automatisch verlängert; Sie brauchen keine neue Papierbescheinigung einzureichen.
  3. Behalten Sie die AOK-Bestätigungs-E-Mail mit der Transaktionsnummer – sie dient als rechtssicheres Audit-Trail, falls Rückfragen auftreten.

Übermittelt der Arzt die AU bei der AOK ausschließlich elektronisch, sodass kein gelber Schein mehr nötig ist?

Seit dem 1. Januar 2021 übermittelt der Arzt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bei der AOK grundsätzlich elektronisch – der gelbe Schein ist also für Versicherte in der Regel nicht mehr nötig. Die Praxis sendet die Daten direkt an die Krankenkasse und – sofern Sie es wünschen – auch an Ihren Arbeitgeber. Sie erhalten lediglich eine Informationszettel zum eigenen Nachweis, müssen aber selbst nichts mehr einreichen. Nur in Ausnahmefällen (z. B. Systemausfall oder Behandlung im Ausland) kann ein Papier-Schein erforderlich sein.

Welche Voraussetzungen gelten für die elektronische AU?

Die elektronische Übermittlung funktioniert nur, wenn Ihre Praxis an das elektronische AU-Verfahren (eAU) angeschlossen ist und Sie vorab Ihre Versicherten-Stammdaten bestätigt haben. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Arbeitgeberangabe in der AOK-Datenbank aktuell ist, damit der Arbeitgeber automatisch informiert wird.

  1. Fragen Sie in der Praxis nach dem eAU-Status, bevor Sie gehen.
  2. Kontrollieren Sie Ihre Adress- und Arbeitgeberdaten im Online-Portal oder in der AOK-App.
  3. Teilen Sie dem Arzt mit, ob die Krankmeldung auch an den Arbeitgeber übermittelt werden darf.

Wie kann ich die elektronische AU in der AOK-App einsehen?

Nachdem die Praxis die AU elektronisch gesendet hat, erscheint sie innerhalb von 24 Stunden im Postfach Ihrer AOK-App bzw. im Online-Portal. Dort können Sie sie herunterladen, per E-Mail weiterleiten oder als Nachweis ausdrucken – ohne lästigen Papierkram.

  1. Öffnen Sie die AOK-App und wählen Sie „Nachrichten“ > „Posteingang“.
  2. Tippen Sie auf die neue AU und laden Sie das PDF auf Ihr Smartphone.
  3. Weiterleiten an Arbeitgeber oder Speichern in der Cloud gelingt mit zwei Klicks.

Was tun, wenn die elektronische AU fehlt oder der Arbeitgeber sie nicht erhalten hat?

In seltenen Fällen kann die Übertragung scheitern – z. B. wegen falscher Betriebsnummer oder Serverproblemen. Dann sollten Sie sofort mit der Arztpraxis Rücksprache halten und ggf. die AOK-Hotline kontaktieren. Als Notlösung kann die Praxis einen Papier-Schein ausstellen, den Sie per Online-Portal hochladen oder direkt an den Arbeitgeber weitergeben.

  1. Prüfen Sie im Portal unter „Leistungen“ > „Krankmeldung“, ob die AU eingegangen ist.
  2. Informieren Sie Ihren Vorgesetzten und bitten Sie um kurze Geduld bis zur Klärung.
  3. Laden Sie im Zweifel die Rechnung oder den Papier-Schein im Online-Portal hoch und teilen Sie die Erstattungs-Nummer mit dem Arbeitgeber.

Häufig gestellte Fragen

Wie lade ich meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei der AOK hoch?

Öffnen Sie die AOK-App oder das Online-Portal, wählen Sie „Meine Dokumente“ und klicken auf „Neues Dokument“. Fotografieren oder scannen Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in einem hellen Raum, achten Sie darauf, dass alle vier Ecken und der Stempel sichtbar sind, und bestätigen Sie den Upload mit Ihrer Krankenkassen-PIN. Die Datei darf maximal 10 MB betragen; im Zweifel das Bild vorher komprimieren.

Muss ich die gelbe AU auch noch per Post einsenden?

Nein – seit 2022 gilt die digitale AU als offizielle Krankenkasse-Meldung. Die AOK ruft die Daten direkt vom Arzt ab, sobald dieser die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erstellt. Sie müssen nichts mehr ausdrucken oder per Post versenden. Nur wenn Ihr Arzt die digitale AU noch nicht aktiviert hat, erscheint in Ihrem Postfach die Aufforderung, das Papierformular nachzureichen; in diesem Fall reicht ein Foto-Upload über das Online-Portal aus.

Kann ich auch Rechnungen für Privatrezepte und Reha-Kosten gleich mit erstatten?

Ja, direkt unter „Rechnung einreichen“ können Sie bis zu fünf Dateien gleichzeitig hochladen. Achten Sie darauf, dass Rechnung, Quittung und ärztliche Verordnung in einer PDF zusammengefasst sind. Markieren Sie den Betrag, die IBAN und die Verordnungsnummer, denn diese Angaben beschleunigen die Erstattung. In der Regel fließt das Geld innerhalb von fünf Werktagen auf Ihr bekanntes Konto.

Was tun, wenn der Upload dauerhaft fehlschlägt?

Prüfen Sie zunächst, ob die AOK-App die neueste Version hat und Ihr WLAN stabil ist. Löschen Sie den Browser-Cache oder wechseln Sie vom Safari- auf den Chrome-Browser. Sollte die Krankenkasse-Seite weiterhin „Server-Fehler“ anzeigen, nutzen Sie den Fallback: Senden Sie die Dokumente per E-Mail an „meine.aok@aok.de“ mit Ihrer Versichertennummer im Betreff. Die Rückmeldung kommt innerhalb von 24 Stunden, und der Datenschutz bleibt gewahrt.

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